Mittwoch, 11. April 2018

Bei uns futtert sich ein Räuber durch

Wir wissen gar nicht was wir davon halten sollen. So richtig gefällt uns das nicht. Lassen wir ihn  hungern und jagen ihn weg, oder akzeptieren wir sein Jagdverhalten? Das ganze Drama fing schon im Winter an. Wir haben immer mal wieder Vogelfedern im Gärtchen gefunden.
Emma
Nicht nur einzelne, sondern ganz viele. Es war recht unwahrscheinlich das Rambo jetzt im Alter anfängt Vögel zu fressen. Sie bringt doch die Piepser immer heil mit in die Wohnung. Wir konnten uns das einfach nicht erklären.
Schneeglöckchen
Irgendwann wurden es dann immer weniger Vögel, die zu unserer Futterstelle kamen, bis sie eines Tages ganz weg blieben. Da waren wir sehr traurig. Völlig überrascht waren wir allerdings als wir die Ursache für den Vogelschwund entdeckten.
Beagle
Leider gibt es davon nur grottenschlechte Fotos. Wir konnten den Räuber nur von ganz weit weg fotografieren. Er saß nämlich hoch oben im Baum ganz in der Nähe unserer Futterstelle. Wenn dann Vögel kamen, hat er sich einfach eins gekrallt.
Sperber
Frauchen hat mal gegoggelt und raus gefunden das es sich um einen Sperber handeln müsste. Sperber jagen überwiegend kleine Vögel von einem Ansitz aus. Sie haben ein sehr großes Revier mit mehreren "Futterstellen". So besorgen sie sich jeden Tag woanders ihre Nahrung. Das erklärt natürlich warum wir einmal in der Woche die Federn gefunden haben.
Greifvogel
Eigentlich ganz schön pfiffig von dem Räuber sich über unser Futterhäuschen zu setzen. Da brauchte er nur zu warten bis sein Mittagessen angeflogen kam. Die armen Piepser. Jetzt im Frühling sind wir wieder öfter im Gärtchen.
Osterglocken, Narzissen
Wir passen jetzt auf die kleinen Piepser auf. Einige sind wieder gekommen und vielleicht werden es ja noch mehr - falls es sich in Vogelkreisen rumzwitschert. Bestimmt traut sich der Räuber nicht mehr zu uns. Wir lassen uns doch nicht einfach die Piepser klauen.
tierische Geschichten von Emma und Lotte
Nur auf unseren Spazierrunden müssen wir uns ein bisschen beeilen. Nicht das der Räuber noch so schlau ist und wartet bis wir weg sind. Es ist doch viel schöner wenn Hund morgens vom Vogelgezwitscher geweckt wird.
unterwegs mit zwei Hunden, der Raubvogel im Garten
So, jetzt müssen wir wieder ins Gärtchen. Wir sind doch jetzt Wachhunde.
Eure Emma und Lotte

Kommentare:

  1. Na ja liebe Emma, das ist ja schon bedauerlich, ABER Vögel jagen ja auch und deshalb ist es gut, wenn du ganz arg aufpasst, dass hier kein Vögelchen mehr zu Schaden kommt.
    Aber der Sperber ist nun mal ein Raubvogel, habe ich gerade gelesen und das kann man ihm nicht abgewöhnen.

    Er soll ein schneller Räuber am Futterhaus.

    Ich hätte nicht mal gewußt, dass das ein Sperber ist, du bist ein ganz wackerer Hund liebe Emma.

    Sag einen schönen Gruß an Rambo und Lotte.

    Lieben Gruß Eva
    die heute singen darf, freue mich.

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  2. Ja das ist schade, dass es immer weniger Vögel gibt. Wir merken das auch in unseren Gärten.
    LG
    Käthe und Sina

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  3. Leider ist das der Lauf der Natur. Bei uns sind es die Elstern, die den kleinen Vögeln und ihrer Brut das Leben nehmen. Es ist wirklich sehr traurig.

    Viele liebe Grüße
    Sabine mit Socke

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  4. Gut macht ihr das als Wachhunde, der Sperber ist ja schon ein schlauer und hüpscher Kelt (war in diesem Winter auch auf unserer Linde zu besuch) - doch so ohne Frühlingsgetzwitscher geht es auch nicht.
    also gut aufpassen, dass sich der Sperber in den Wald zurückzieht.
    Gruss Ayka

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  5. Na da habt ihr ja einen fiesen Räuber entdeckt - es ist immer schwer irgendwie, denn schließlich muss er auch leben - aber die kleinen Vögelchen doch auch *seufz* Ja so ist die Natur leider manchmal ... aber sie kann auch sooo schön sein, wie der Frühling gerade zeigt - denken wir lieber an das ♥

    Alles Liebe nima

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  6. Das ist fein von euch, dass ihr das Futterhäuschen bewacht. sollte der Sperber wieder da sein, dann bitte ganz laut und gefährlich bellen und knurren - vielleicht könnt ihr so die kleinen Piepser retten.

    la gabi & dina

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  7. in unserem Garten halten sich immer Krähen und Elstern auf - sie klauen die Eier der brütenden kleinen Vögelchen - es ist recht schwer, sie zu verjagen - aber Luna ist sofort hinterher - ja leider gibt es in unserem Garten auch immer weniger kleine Vögel - aber nicht, weil sie gefressen werden - es sind keine Federn zu entdecken - man hört so, dass allgemein die Vöglein vom Aussterben bedroht sind - dabei füttern wir immer fleißig -

    alles Liebe für euch Vier- und Zweibeiner - Luna, Logan, Loui und Ruth

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  8. Na da habt ihr jetzt aber eine Aufgabe. Der Sperber ist aber schon ein hübscher Vogel. Hoffentlich finden sich jetzt im Frühling trotzdem wieder kleinere Vögelchen bei euch ein.
    Liebe Grüße
    Auenländerin

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  9. Bei uns ist es immer der Habicht, der sich am liebsten eines unserer Hühnchen schnappen würde.. grrr! Aber wir haben auch einen Wachhund - eine Hündin - eine ganz feine! Ihr macht das prima! Herzlichst, Nicole

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  10. Auch bei uns sind immer mal wieder Räuber zu sehen - und je näher man der Küste kommt, desto größer werden die. Bei uns gibt es ja schon keinen Fütterungsplatz, weil die ganzen Katzen in der Nachbarschaft das schamlos ausnützen würden.
    Ich hoffe, ihr habt bald wieder viel Besuch von den Vögeln und hört si dann morgens schon fröhlich singen.

    Liebe Grüße,
    Isabella mit Cara und Shadow

    PS: Wir haben gerade vorgestern drei Dohlen aus unserem Kamin retten müssen - mit Hilfe der Feuerwehr.

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  11. Oh diese Räuber, auch hier sind die und verjagen die kleinen Singvögel.
    Auch die Krähen und Elstern nehmen hier Überhand.
    Es zwitschert hier ziemlich wenig im Moment.
    Passt gut auf die kleinen Piepser auf.
    Liebe Grüße Heidi

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  12. Leider gibt es merklich weniger Vögel. Bei uns treiben die Elstern ihr Unwesen. Seid nur wachsam ihr beiden.
    Wünsche Euch allen ein wunderschönes, sonniges Wochenende
    Crissi

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  13. Ihr Lieben,

    manno, das ist ja eine üble Geschichte mit dem Sperber. Gottseidank seid ihr ja da und könnt Wache schieben. Die kleinen Piepmätze müßen unbedingt behütet werden. Wenn ihr das übernehmt, ist das eine prima Sache. Wenn ihr ihn laut genug verbellt, kommt er bestimmt nicht wieder. Aber, daß er sich dann seine Opfer woanders sucht, könnt ihr leider auch nicht verhindern. Schade.... Habt es derweil gut, genießt den Frühling, ich tue das auch.

    Liebe Grüße
    Kerstin

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  14. ein weitergeleiteter Kommentar von meiner Mama:

    Liebe Emma und Lotte,

    Wachhunde in Haus und im Hof, gab es doch schon immer. Jetzt habt Ihr eine neue Aufgabe bekommen, eine sehr anspruchsvolle noch dazu. Kleine Piepmätze bewachen und den Räuber vertreiben, für Euch eine Labo Angelegenheit. Noch dazu die Aussicht auf eine Belohnung, hach, alles andere wäre äußerst unfair. Viel Erfolg bei der Arbeit und laßt mal hören ob der böse Angreifer von Euch durch die Lüfte davon gejagd werden konnte. Ein schönes Wochenende wünsch ich Euch, manchmal muß man halt auch da arbeiten, das kennt Ihr ja bereits aus Euerem Haushalt.

    Liebe Grüße laß ich hier,
    die Helga

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  15. Na so ein fieser Räuber aber auch. Solange das Gleichgewicht zwischen Räubern und Gejagten in der Natur stimmt ist ja alles gut. Leider ist dies ja nur noch äußerst selten der Fall. Deshalb ist es ganz gut, dass ihr ein Auge auf die ganze Sache habt.
    Hier lag gestern ein totgefahrener Waschbär am Straßenrand. Bis gestern wusste ich gar nicht, dass wir die hier auch in der Gegend haben. Anscheinend tarnen die sich besser als euer Sperber.
    Liebe Grüße
    Sabine

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