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Montag, 10. Juli 2017

Ohne Risiken und Nebenwirkungen

Diesmal führt uns unser Spaziergang wieder durch die Felder. In euren lieben Kommentaren haben wir gelesen das euch die Mohnblumen und die blühende Kamille gefallen haben und weil sie uns auch so gut gefallen sind wir auf diesem Weg öfters unterwegs.
Emma
Na, habt ihr Lust uns zu begleiten? Die Zweibeiner haben die Knipsmaschine dabei. Mit meinem prüfenden Beagleblick habe ich gesehen das sie schon wieder ein Knipsbild von mir gemacht haben. Eigentlich lasse ich mich ja nicht so gern fotografieren, aber die Zweibeiner tricksen mich einfach aus.
Mohnblumen
Die sollen doch nicht mich fotografieren, sondern lieber die schönen Mohnblumen. 
Oder doch lieber die blühende Kamille?
Beagle
Aber da bin ich ja auch schon wieder dazwischen. Dieses Jahr gibt es hier besonders viele Wildblumen an den Feldrändern. Wollt ihr euch das mal aus Hundesicht angucken? Dann kommt mal runter auf unsere Augenhöhe.
Wildblumen
Na, sieht das nicht herrlich aus? Einige Leser haben uns gefragt, warum die Feldränder bei uns so bunt bewachsen sind. Der Frage sind wir mal nachgegangen und haben diese Schilder entdeckt.
Ernte in Gefahr
Die Schilder stehen hier an einigen Feldrändern. Wir vergrößern euch den Text mal.
Ohne modernen Pflanzenschutz
Unsere Zweibeiner sind froh das hier kein Unkrautvernichtungsmittel gespritzt wurde. So brauchen sie keine Angst zu haben das wir uns vergiften könnten, wenn wir auf den Feldwegen unterwegs sind. Aber eigentlich ist das Thema "moderner Pflanzenschutz" viel tiefgründiger und sehr umstritten.
unbekümmert mit Hund unterwegs
Schön bunt sieht so ein ungespritztes Feld auch aus und für Schmetterling und Co. ist es ein wahres Schlaraffenland.
ungespritztes Rübenfeld
Nur den Landwirten gefallen die bunten Felder nicht und sie machen mit den Schildern darauf aufmerksam.
Lotte
Wir erfreuen uns an den schönen Blüten und gehen sehr gern an den ungespritzten Feldern spazieren und an einigen Stellen hat es auch schon Blütenblätter geschneit.
Emma und Lotte
Gibt es bei euch auch so bunte Felder, an denen solche Schilder stehen?
Bergamasker-Mischling
Wir wünschen euch eine schöne Woche.
Eure Emma und Lotte

Freitag, 7. Juli 2017

Eine Wiese für Greifvögel

Wir müssen euch was beichten. Schon oft haben wir euch von Spaziergängen zu "unserer" Wiese berichtet. Da haben wir wohl etwas geflunkert. Das ist nämlich gar nicht unsere Wiese. Aber es ist unsere Lieblingswiese.
Lotte
Eigentlich ist es gar keine Wiese, sondern ein kleines Feld. Zwischen all den vielen Feldern mit Raps, Getreide und Mais sind kleinere Luzernefelder. Luzerne wird mehrmals im Jahr gemäht und so finden hier die Greifvögel viel besser ihre Nahrung.
Bergamasker Mischling
Gleich nebenan im Wald gibt es viele Greifvögel. Leider ging in den letzten Jahren die Anzahl der Brutpaare immer weiter zurück. Es war einfach zu schwer für die Greifvögel in den Raps- und Maisfeldern Mäuse zu fangen.
Zwei Hunde unterwegs
Wusstet ihr eigentlich das in Sachsen-Anhalt ca. 2000 Brutpaare leben und das die Hälfte des weltweiten Bestands an Greifvögeln in Deutschland zu Hause ist? Um den Vögeln die Nahrungsbeschaffung etwas zu erleichtern haben hier Landwirte auf einigen Ackerflächen Luzerne angebaut.
Luzernefeld für Greifvögel
Die Luzerne ist eine Kleeart und wird dann als Viehfutter verwendet. Sie blüht herrlich lila und ihre Blüten ziehen Bienen, Hummeln und Schmetterlinge magisch an. Auf der blühenden Wiese wimmelt es geradezu von Insekten.
blühendes Luzernefeld
Könnt ihr nun verstehen warum wir hier sooo gern unterwegs sind? Naja, und ab und zu muss Hund ja auch mal den Mäusebestand kontrollieren. Aber wir futtern den Greifvögeln nichts weg ;-)
Luzernewiese - Nahrungsquelle für Greifvögel
Allerdings müssen wir hier manchmal an der Leine bleiben. Nämlich genau dann wenn sich noch jemand anders am Mäusebestand bedient.
Fuchs auf der Wiese
Könnt ihr den Fuchs auf der Wiese erkennen? Leider ist das Bild nicht scharf geworden. Es musste einfach zu schnell gehen. Ganz keck hat er sich bei seiner Mäusesuche noch einmal nach uns umgedreht, ehe er dann in den Büschen verschwand. Zur Zeit steht die Luzerne wieder ziemlich hoch und er musste sich ganz schön recken um uns zu sehen.
Emma
Wir haben genau gerochen wo er war.
Emma und Lotte
Natürlich haben uns die Zweibeiner nicht hinterher laufen lassen.
gelbe Blüte
Ein gelbes Blümchen haben wir doch noch zwischen den vielen lila Blüten gefunden. Das haben wir für euch mitgebracht. Damit wünschen wir euch allen ein schönes Wochenende.
Eure Emma und Lotte

Samstag, 11. April 2015

Unterwegs entdeckt

Bei dem schönen Frühlingswetter sind wir heute mal in fremdem Revier unterwegs gewesen. Ab und zu muss Hund ja auch mal woanders schnuppern und die Rennstrecken ausprobieren.
War gar nicht mal so schlecht. Nicht weit von zu Hause weg, haben wir etwas entdeckt und das müssen wir euch unbedingt zeigen.
Guckt mal was da steht. Das müssen wir uns angucken. Da müssen wir aber ein Stück an der Straße lang gehen.
Warum müssen wir denn jetzt hier warten?  
Na weil Herrchen fotografiert.
Was ist denn an dem Turm so interessant?
 















Das ist nicht einfach nur ein Turm. 
Das ist eine Trafohaus ... 
ein Trafohaus für Tiere.

In diesem Trafohaus finden geschützte Tiere eine Heim- und Brutstätte. 
Zum Beispiel Schleiereule, Turmfalke, Fledermaus, Meisen, Bachstelze und Hausrotschwanz.
Könnt ihr das lesen? Wenn nicht, dann klickt auf das Bild. Es wird dann größer.
Hier gibt es Untermieter im Dachgeschoss.

Weiter unten sind auch noch Löcher in den Wänden.
So ein Trafohaus haben wir noch nicht gesehen.
Gibt es so etwas auch bei euch?

Wir schicken euch noch einen lieben Frühlingsgruß.
Natürlich haben wir die Osterglocken auch unterwegs entdeckt. 
Geniesst die Sonne und habt ein schönes Wochenende.
Eure Emma und Lotte

Dienstag, 15. April 2014

Der weisse Damhirsch

Im letzten Post hatten wir euch ja schon von diesem großen Gelände erzählt wo die Rehe drinnen wohnen. Dort leben nicht nur Rehe, sondern auch Damwild. Das Gelände ist sehr groß, mit Wald, Wiese und einem Unterstand. Wollt ihr uns bei unserem Spaziergang begleiten?
Geht gleich los. Ich muss doch nur noch dem Maulwurf Bescheid sagen wo wir hingehen. 
Was, ich hab mich dreckig gemacht? 
Ach was, das geht im Gras wieder ab. Ich mach mich sauber und ihr guckt euch solange die hübschen Blüten an.
So, bin wieder chic. Jetzt kann es weiter gehen. Hier geht es lang.
Es ist nicht mehr weit. Nur noch an dem Rapsfeld entlang. Da sind sie schon. Die haben uns tatsächlich kommen sehen und jetzt muss erstmal einer aufräumen.
Hier sieht es aber auch aus. Da hat dieser Damhirsch ganz schön zu tun. Die Damen ruhen sich solange im Schatten aus.
Jetzt haben auch sie uns gesehen und kommen dazu. Bestimmt ist es ihnen peinlich das der Chef hier allein aufräumt und wollen ihm helfen. Oder sind sie doch nur neugierig?
Und da entdecken wir ihn. Einen jungen weissen Damhirsch. Wir haben noch nie einen weissen Hirsch gesehen.
Der Damhirsch ist schneeweiss und hat rote Augen. In diesem Gehege lebt auch ein älterer weisser Damhirsch mit prachtvollem Geweih. Leider ist er sehr scheu und ist sofort weg gerannt als er uns kommen sah. Vielleicht klappt es ja ein anderes Mal mit dem Foto.
Eure Emma und Lotte

Dienstag, 23. April 2013

Hebt euer Pfötchen

Zuerst möchte ich mich für die vielen Glückwünsche zu meinem Geburtstag bedanken. So viele von euch haben mir gratuliert. Ich war ganz gerührt. *rot werd*
Vielen Dank, ihr Lieben.
Nun wissen wir ja auch das es nicht allen Hunden so gut geht wie uns. Während ihr alle und wir natürlich auch ein schönes Zuhause haben und von unseren Menschen liebevoll umsorgt werden, kämpfen andere Hunde jeden Tag um´s Überleben.
Bei der internationalen Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" haben wir eine tolle Aktion entdeckt.
"Give me four"
Mit dieser Aktion soll der Bau einer Tierklinik in Sofia (Bulgarien) finanziert werden.
Nein, wir wollen jetzt keine Spenden sammeln.
Wir möchten eure Klicks.

Jeder Klick ist einen Euro wert und wird von einem Sponsor zur Verfügung gestellt. Das Geld kommt sofort dem Streunerprojekt in Sofia zu Gute, damit die Tierklinik in Sofia bald eröffnet werden kann und die Tiere dort behandelt werden können.
Also wir finden, es ist eine gute Aktion.
Es kostet euch kein Geld, sondern nur einen Klick.
Wenn euch diese Aktion gefällt, macht bitte mit und vielleicht teilt ihr es auch anderen mit, damit wir so viele Tierfreunde wie möglich erreichen.
Hebt euer Pfötchen für den Tierschutz.
Für eure Teilnahme bedanken sich
Emma, Lotte und Frauchen

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Gedanken zur Weihnachtszeit

Zweimal in der Woche erscheint in unserer Tageszeitung die Rubrik "Tiermarkt". In der Adventszeit werden dort vermehrt Tiere als Weihnachtsgeschenk angeboten. 
Da stellt sich die Frage: Sind denn Tiere wirklich so ein geeignetes Weihnachtsgeschenk?
Die Anschaffung eines Haustieres muss doch sorgfältig bedacht und geplant werden und sollte daher vorher mit allen Familienmitgliedern besprochen werden. 
Emma´s erstes Bild im neuen Zuhause
Dabei sind wichtige Fragen zu klären:
- Wer geht, bei jedem Wetter, mit dem 
  Hund Gassi?
- Wer reinigt das Katzenklo?
- Wer kauft Futter ein und übernimmt 
  die Fütterung?
- Wer macht den Käfig sauber?
- Ist Tierhaltung in der Mietswohnung 
  überhaupt erlaubt?
   Auch wenn andere Mieter bereits ein 
  Tier halten, ist es nicht
   selbstverständlich, das man selber 
  auch ein Tier halten darf.  
   Das Portal immowelt.de bietet dazu wichtige Informationen.
- Wer übernimmt die Fellpflege?
- Was passiert mit dem Tier zur Urlaubszeit?
Und noch viele weitere Fragen sind zu beantworten.

Oft werden Zeit, Arbeit und finanzieller Aufwand unterschätzt.
Tiere zu halten bedeutet Verantwortung zu übernehmen - ein ganzes Tierleben lang. 

Weihnachten ist nicht gerade der ideale Zeitpunkt einem Tier ein neues Zuhause zu geben. So ruhig und besinnlich geht es meistens nicht zu, erst recht nicht wenn Kinder im Haushalt leben, die aufgeregt ihr neues Spielzeug "ausprobieren" möchten. Aber ein Tier ist kein Spielzeug. So süß es auch aussieht. An den Feiertagen kommt oft Besuch, oder man möchte selbst Freunde und Verwandte besuchen. Da gerät das neue Haustier schnell in den Hintergrund.

Natürlich ist Weihnachten auch die Zeit, Wünsche zu erfüllen, aber diese Zeit kann auch für die Vorbereitungen auf das neue Haustier genutzt werden.
So kann dann auch ein Buch über das zukünftige Haustier, der Käfig, das Körbchen, die Leine oder die Transportbox geschenkt werden.
Ein Tier soll nicht nur eine nette Weihnachtsüberraschung sein, sondern uns viele Jahre begleiten.

Liebe Leser,
wir wissen das ihr von uns andere Berichte gewöhnt seid, aber jedes Jahr nach den Feiertagen landen (im besten Fall) viele Tiere in den Tierheimen. Darum mussten wir das hier einfach mal loswerden.

Nachdenkliche Grüße von Emma, Lotte und Frauchen

Montag, 4. Juni 2012

Das stinkt doch bis zum Himmel

Die letzten Sonnenstrahlen haben wir genutzt um mal wieder am Waldrand spazieren zu gehen. Das ist genau der Waldrand wo uns ja schon öfters der Jäger angemotzt hat. Völlig grundlos.....denn wir waren angeleint. Aber ab und zu müssen wir trotzdem mal nach dem Rechten sehen.
Natürlich wissen wir das die Brut-, Setz- und Aufzuchtzeit vom 01.04. - 15.07. dauert. Wer in dieser Zeit gegen die Anleinpflicht verstößt, dem droht ein Bußgeld bis zu 5000 Euro. Das ist hier so in Sachsen-Anhalt. Aber anscheinend müssen sich nur die bösen Hundehalter an das Feld- und Forstordungsgesetz halten. Sonst können wir uns nämlich nicht erklären warum ausgerechnet zu dieser Zeit der Wald aufgeräumt wird. Normalerweise darf man in dieser Zeit nicht mal die Hecke verschneiden. Schließlich können Vögel dort ihre Nester haben.
Sträucher und Büsche wurden gerodet, die gerade jetzt Versteckmöglichkeiten für Jungtiere bieten. Bäume wurden gefällt und zusammen getragen.
Mehrere dieser großen Fahrzeuge kommen hier im Wald zum Einsatz
Da kann man doch nur mit dem Kopf schütteln.
Aber damit nicht genug. Gegenüber auf der Wiese, die übrigens auch zu einem verpachteten Jagdgebiet gehört, wurden große Mengen Kartoffeln abgekippt.
Seid froh das im Internet keine Gerüche übertragen werden.
Die Pfützen sind nicht etwa vom Regen, nein, das sind Pfützen von den faulenden Kartoffeln die furchtbar stinken. Diese faulende Kartoffelbrühe läuft bis auf den Waldweg oder versickert hier auf der Wiese. Da liegen hunderte Zentner Kartoffeln und verfaulen.
An dieser Stelle haben wir den Rückzug angetreten. Frauchen hätte sich sonst noch übergeben.
Jetzt fragt sich das Frauchen natürlich, welche Behörde für so eine Schweinerei zuständig ist. Das kann doch nicht normal sein, das auf diese Weise Lebensmittel entsorgt werden. Das stinkt doch bis zum Himmel.
Hoffentlich habt ihr schönere Spaziergänge am Wochenende gehabt.
Eure Emma und Lotte

Samstag, 2. Juli 2011

Froschwanderung Ende

Nachdem wir euch ja die Froschzäune (Froschwanderung) gezeigt haben, die bei uns aufgestellt sind, möchten wir euch heute zeigen wo die Frösche hin gewandert sind. 
Ganz am Ortsrand hat sich ein Tümpel gebildet, der langsam immer größer wird. Früher war das eine Bahnstrecke der Grubenbahn. Nach der Stilllegung stieg das Grundwasser und die Natur holte sich zurück, was sie einst verloren hatte.
Es ist im Laufe der Jahre eine kleine Tümpellandschaft entstanden. Flaches Wasser mit einem großen Schilfgürtel und absterbenden Bäumen.
Ein kleines Paradies für die Tiere, die solche Feuchtgebiete mögen. Hier brüten Wasservögel, z. B. Wildgänse und sogar Kraniche. Ornithologen beobachten die Brutgelege und geschlüpften Küken  ständig und passen natürlich auf, das die Tiere nicht gestört werden. Trotzdem durften wir ein paar Fotos machen. Allerdings durften wir nicht in den Schilfgürtel. Was ja auch verständlich ist.
Die Rehe kommen zum Trinken und ausruhen hierher. Hinter dem Zaum im Hintergrund ist eine Straße. So können sie nicht über die Straße rennen und Verkehrsunfälle verursachen.
Und nun noch Bilder vom Tümpelrand.
Da sind unsere Frösche.
So schöne Blumen wachsen hier.


Und zum Schluß mußte ich Lotte aus dem Grünzeug retten. Die hat bestimmt auch gedacht, sie ist ne seltene Pflanze. Wenn die mich nicht hätte. Tzz, tzz, tzz
Wegen der vielen Tiere und Pflanzen soll dieses Gebiet zum Naturschutzgebiet erklärt werden.