Donnerstag, 11. Mai 2017

Der Mai wird gelb

Rambo hat euch im letzten Post von unseren Gartenblümchen berichtet.  Sie tut ja immer so als würden wir hier draußen nur durch die Gegend lungern. Dabei hatten wir auch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Jetzt, wo es doch schön warm geworden ist und die Sonne scheint. (Hoffen wir mal das es jetzt so bleibt *hust*)
Jetzt muss es doch endlich soweit sein. Schon seit einiger Zeit haben wir immer mal wieder nach Rapsfeldern Ausschau gehalten. Überall, wo andere Jahre Raps stand, sind dieses Jahr Kartoffeln oder Getreide. Rings um unser Dorf wächst kein Raps. Also mussten wir etwas weiter tappern.
Emma
Habt ihr Lust uns zu begleiten? Wir können auch mal eine Flitzerunde einlegen.
Beagle
Mit wehenden Ohren durch das Grünzeug zu wetzen macht Spaß. Und endlich können wir sie sehen, die herrlich gelben Felder, die uns mit ihrem süßen Duft empfangen. Unser Frauchen liebt diesen leuchtend gelben, duftenden Raps. So ist der Frühling am schönsten, meint sie.
Emma
Ich, die Emma, tauche erstmal ein, ins saftige Grün. Die ersten Reihen sind noch etwas nass vom Morgentau und ich hole mir nasse Ohren. Angenehm kühl ist das.
Lotte
Lotte sieht richtig klein aus vor den großen Rapspflanzen. Am Feldrand steht Löwenzahn, der von Insekten besucht wird.
Löwenzahn
Ja, auch sie genießen die Sonne und Wärme und hauen sich den Bauch voll.
Löwenzahn mit Biene
Ganz gelb gepudert sehen sie aus. Emsig schwirren sie von Blüte zu Blüte und es summt und brummt überall.
Rapsfeld
Wunderschön sehen die gelben Felder aus. Doch dann mogelt sich doch tatsächlich noch etwas rosa dazwischen.
Blüten vom Apfelbaum
Euch wünschen wir heute schon ein schönes Wochenende mit viel Sonnenschein. Wir sind dann mal wieder draußen. Frauchen hat den Blumenladen geplündert und pflanzt jetzt bis der Arzt kommt ... nein stopp ... bis die Blumenerde alle ist.
Eure Emma und Lotte

Montag, 8. Mai 2017

Einer muss den Job ja machen

Ja, das singt dieser Udo Lindenberg. Der muss es schließlich wissen. Ist ja auch nicht mehr der Jüngste. So wie ich, die Rambo. Ich bin hier die Dienstälteste und habe den wichtigen Job als Platzhalter übernommen. Platzhalter für unsere Tomatenpflanzen, die noch drinnen bleiben müssen.
Katze mit Blumen
Sonst kommt Frauchen noch auf die Idee, hier auch Blümchen hinzupflanzen. Dieses Jahr gibt es nämlich bei uns keine Gurken, keine Zucchini und keine Kürbisse. SIE ist sauer, weil jedes Jahr ein Gewitter mit Hagel ihr die Pflanzen zerlöchert und dann die Ernte hin ist. Darum gibt es dieses Jahr bei uns nur Blumen, Erdbeeren und eben diese Tomaten. Bis die Tomaten hier einziehen können bleibe ich bei den Hornveilchen liegen und bin weiterhin Frauchens Schmuddelmiez.
Katze im Garten
Nur ab und zu verlasse ich meinen Platz und betrachte die Neuzugänge. Die wollen doch alle ein bisschen betüdelt werden. Dann wachsen sie gleich besser und blühen auch schöner.
Blaukissen
So wie diese Blümchen hier. Nun fragt mich nur nicht warum diese Blumen "Blaukissen" heißen. Die sind gar nicht blau. Dahinter sollen noch Dahlien wachsen. Aber von denen sieht man noch nicht viel. Allerdings haben die Zweibeiner ein kleines Zäunchen drum gebaut. Ich würde sonst alles platt liegen *pffft*
Vergissmeinnicht
Die "Vergissmeinnicht" blühen auch endlich. Naja, die Blümchen haben es schon nicht leicht bei den kalten Nächten. Da tut ihnen so ein wenig Katzenzuspruch bestimmt gut. Während ich hier meinen Job sehr ernst nehme tollen Emma und Lotte draußen rum.
Beagle
Dabei bleiben die auch nicht gerade sauber. Emma steckt sogar gleich die ganze Nase in die Erde und dann ...
Hund in der Pfütze
... steht sie sogar in der Matschepfütze. Das würde mir, als Katze, ja nie einfallen. Aber dieses "schmutzig machen" haben sich die Hunde bestimmt nur von mir abgeguckt. Die wollen eben auch immer Frauchens Schmuddelprinzessin sein.
Hund
Wenn Emma und Lotte durch das Grünzeug wetzen ist das voll in Ordnung.
Hund rennt durch Gras
Nööö, da sitzt keiner was platt.
Hund sitzt auf der Wiese
Dabei blühen da draußen auch Blümchen.
Löwenzahn
Aber wenn es dann draußen ungemütlich wird, kommen sie ganz schnell wieder nach Hause.
ein Gewitter zieht heran
So, jetzt muss ich aber wieder meinen Platz einnehmen. Der ist nämlich überdacht. Da muss der Regen schon ganz blöd kommen, dass er mich erwischt. 
Ihr wisst ja, einer muss den Job ja machen.
Wir wünschen euch eine schöne Woche.
Eure Garten-Rambo, Emma und Lotte

Freitag, 5. Mai 2017

Yoshi

Waaartet auf mich, ihr könnt euch doch nicht einfach ins Wochenende verabschieden *brems* Ich habe mich extra beeilt, weil ich euch unbedingt noch die Geschichte von Yoshi bellen muss. Das war nämlich richtig spannend für uns, für Frauchen und für einen kleinen Jungen.
Emma
Es war einmal ein kleiner Junge. Der stand ganz aufgeregt vor einem Wolleladen, guckte sich das Schaufenster an und wollte nicht mehr weiter gehen.
"Was ist denn los?" fragte sein Papa.
"Papa, du musst mir unbedingt die grüne Wolle kaufen" antwortete der Junge.
Da guckte der Papa ganz erstaunt und fragte: "Wozu brauchst du denn grüne Wolle?"
Der Junge antwortete: "Dann können wir zu Hause einen Yoshi aus der Wolle basteln."
"Das kann ich nicht" sagte der Papa.
Der kleine Junge wurde ganz traurig und zog schon eine Schnute. Doch ehe die ersten Tränchen kullern konnten sagte der Papa schnell: "Aber ich kenne jemanden der das kann. Doch dafür müssen wir schnell nach Hause gehen."
Tja, und dann klingelte bei uns das Telefon. Der Papa bestellte einen Yoshi.
Na da hättet ihr Frauchens Augen sehen sollen. Wer oder was ist bitte ein Yoshi? Also wurde erstmal das Internet befragt. Es stellte sich heraus das Yoshi ein kleiner Dino ist und die Hauptfigur im Videospiel "Yoshi´s Woolly World". Na vielleicht gibt es da gleich eine fertige Anleitung, grübelte unser Frauchen und suchte gleich weiter. Ja, es gab Anleitungen. Aber dann ging das Gemecker gleich los ... Anleitungen in englisch, Yoshi viel zu klein, nein der sieht nicht niedlich aus und der nächste war auch nicht richtig. Es half alles nichts. Frauchen suchte die Wolle zusammen und legte los. Häkelte, kritzelte was auf Papier, trennte wieder auf, strich alles wieder durch und fing wieder von vorn an ... bis der Yoshi eeeendlich fertig war.
TADAAAAA
Wir dürfen euch Yoshi vorstellen.
Yoshi
Yoshi ist stolze 28 cm groß geworden. Genau die richtige Größe um einen kleinen Jungen zu beschützen. Ich habe natürlich gleich mal kontrolliert ob auch alles dran ist, was sich der kleine Junge gewünscht hatte.
gehäkelter Yoshi
Ja, sieht ganz gut aus. Yoshi hat orangene Schuhe mit gelben Sohlen, drei orangene Zacken und einen roten Panzer auf dem Rücken.
Yoshi häkeln
Wartet, ich geh mal zur Seite. Sonst könnt ihr das ja gar nicht richtig sehen.
Yoshi aus Wolle
Na da hat sich der kleine Junge gefreut. Aber bevor Yoshi auszog musste er noch schnell ein Selfie mit Lotte machen.
Selfie mit Yoshi und Lotte
Der Fürst der Finsternis ist auch zu dem kleinen Jungen gezogen. Jetzt passt Yoshi am Tag auf den kleinen Jungen auf und schläft nachts mit in seinem Bett. Der Vampir darf am Tag im Bett schlafen und steht nachts auf einem Stuhl neben dem Bett vom kleinen Jungen. Weil Vampire ja nachts wach sind. Von so einem kleinen Jungen kann Hund echt noch was lernen.
Seit dem schläft der kleine Junge nachts viel besser und hat keine schlimmen Träume mehr, hat uns der Papa erzählt.
Jetzt habe ich es doch noch geschafft euch die Geschichte von Yoshi zu bellen und mit unserem tränenden Herz wünschen wir euch ein schönes Wochenende.
Tränendes Herz
Eure Emma und Lotte
verlinkt mit Häkelline und Meertje

Dienstag, 2. Mai 2017

Wir hatten es eilig

Aus dem nasskalten April wollten wir so schnell wie möglich raus. Ein bisschen hat der April auch gemerkt das wir ihn nicht leiden konnten und hat sich ganz schön windig verabschiedet. Unserem Lottchen zauberte er noch schnell eine niedliche Sturmfrisur.
Lotte mit Sturmfrisur
Mit den abstehenden Ohren war Lotte überhaupt nicht zufrieden und hat sofort die Frisur reklamiert. Aber der April meinte, er hätte jetzt Dienstschluss und das soll mal schön der Mai richten. Damit Lotte nicht solange warten musste, habe ich, die Emma, nach dem Mai Ausschau gehalten.
Emma hält Ausschau
Lotte, du brauchst gar nicht rum zu motzen. Gleich ist der Mai da. Ich kann ihn schon sehen. Komm, wir flitzen ihm schnell entgegen.
Emma und Lotte
Hey, nun warte doch mal! Ich muss noch einen Schluck Aprilwasser schlabbern. Wer weiß wann der Mai die Pfützen mal wieder auffüllt. Konnte ja nicht ahnen, das der Mai das gleich am zweiten Tag erledigt.
Seht ihr das? Die Lotte rennt einfach los. Sie wartet nicht mal auf mich. Na der werde ich zeigen, wie schnell ich bin.
Beagle
Wusch, ich kann fliiiiiegen.
Beagle
Sogar mit doppeltem Ohrenumschlag. Na da hat die Lotte gestaunt. Das kann sie nämlich nicht. Niemals kriegt sie so einen tollen Ohrenumschlag hin. Das ist die volle Körperbeherrschung. Jaaa, dabei muss Hund sich konzentrieren.
Lotte
So sind wir im Mai angekommen und der zeigte sich auch gleich von seiner besten Seite.
Blühender Baum
Sieht doch schon mal ganz gut aus.
Tulpe
Mach weiter so, lieber Mai. 
Ja, es darf auch regnen. Bei uns waren die Kartoffelfelder sooo trocken. Da rieselten schon die Kartoffelhügel auseinander. Sonst wachsen doch die leckeren Knollen nicht.
Na hoffentlich verkloppen mich jetzt nicht alle. Nur weil ich dem Mai auch mal ab und zu ein bisschen Regen genehmigt habe.
Aber immerhin sind doch die Nächte nicht mehr so eisig. Das gefällt den Blümchen viel besser.
Hund frisst Gras
Wir hoffen, ihr seid auch alle gut in den Mai gekommen.
Emma
Eure Emma und Lotte

Samstag, 29. April 2017

Die Geschichte vom kleinen Frühling

Unter unseren letzten Beitrag hatte Ayka in einem Kommentar gefragt, ob wir den Frühling gesehen hätten. Der wäre doch prompt verschwunden. Da hat Ayka recht. Seid Ende März ist der Frühling weg und der April macht was er will.
Emma und Lotte
So kann das nicht weiter gehen. Wir mussten ihn unbedingt wieder finden ... den Frühling. 
Ganz früh stiefelten wir los. Ein paar schüchterne Sonnenstrahlen blinzelten durch die Bäume, das Gras war noch ganz nass und es war bibberkalt.
Emma und Lotte auf der Suche nach dem Frühling
Ganz genau haben wir überall geschnuppert, um eine Spur vom Frühling zu finden. Hinter jeden Strauch haben wir geguckt und jeden Grashalm untersucht.
Emma und Lotte
Lotte musste sich zwischendurch mal kurz ausruhen, als ich, die Emma, etwas hörte. Da war doch was. So ein Wimmern und Schluchzen. Ganz langsam gingen wir weiter und das Wimmern wurde immer lauter. Bis wir auf einmal diesen Koffer mitten im Wald fanden.
Der Koffer im Wald
Wir klopften mal vorsichtig an.
Da schrie es drin: "Ich bin der Frühling. Lasst mich hier raus!"
Als wir den Koffer öffneten schlüpfte der kleine Frühling raus und freute sich ganz doll. Der Frühling war wirklich noch ganz klein. In dem engen Koffer konnte er ja nicht wachsen. Wir erzählten ihm das es viel zu kalt ist. Vor allem nachts frieren die Blümchen erbärmlich und die Blüten an den Bäumen sind schon erfroren. Da war der Frühling ganz erschrocken und hat uns versprochen, sich jetzt ganz große Mühe zu geben.
Lotte
Da strahlte unser Lottchen. Der Frühling huschte davon. Er hat ja jetzt soooo viel nachzuholen und wird hoffentlich zu euch allen kommen. Uns hat er ein paar wärmende Sonnenstrahlen da gelassen.
Hundegeschirr Julius-K9
Lottchen konnte den Mantel ausziehen.
Emma
Ich rannte mit fliegenden Ohren durchs hohe Grünzeug.
Blüten vom Apfelbaum
Die Blüten vom Apfelbaum bekamen auch wieder Farbe ...
tränendes Herz
... und das tränende Herz in unserem Gärtchen entfaltet die schönsten Herzen.
Nun wollen wir hoffen das der kleine Frühling im Mai gaaanz groß wird und uns allen herrliche Tage beschert.
Wir wünschen euch ein schönes langes und hoffentlich sonniges Wochenende.
Kommt alle gut in den Wonnemonat Mai.
Eure Emma und Lotte

Mittwoch, 26. April 2017

Fast wäre es zum Zusammenstoß gekommen

Nein, nicht mit dem Auto, sondern zu Fuß. Unsere Zweibeiner meinten wir hätten alle großes Glück gehabt. Wir sind ja eher der Meinung: Den Braten hätten wir kriegen können. Aber das ist ja immer so, dass unsere Meinungen da auseinander gehen.
Emma
Beweisbilder gibt es leider auch nicht. Herrchen hatte die Knipsmaschine in der Tasche und hat sie natürlich viel zu langsam raus gefriemelt. Die Bilder passen also nicht zum Text. Sie sind vom Wochenende ... bei ganzen drei Grad *bibber* 
Hallo, drei Grad! Da fragt sich Hund doch wirklich: Ist das Frühling, oder kann das weg?
Lotte
Jedenfalls gingen wir, weil ein kalter Wind pfiff, den Weg in die Senke runter. Dieser Weg führt zu einem Grubensee am Ortsrand. Aber der ist ja komplett eingezäunt. Darf keiner mehr hin *motz* Alles wächst da lustig vor sich hin und wir waren froh als wir einen etwas breiteren Trampelweg fanden ... selbstverständlich vor dem Zaun.
Emma und Lotte
Vorsichtshalber waren wir an der Schleppleine. Ist ja wieder Brut- und Setzzeit und außerdem weiß Hund nie wer einem da über den Weg hüpft. So oft gehen wir diesen Weg nicht und zwischen den Bäumen und Sträuchern standen jede Menge von diesen Jägerhäuschen rum.
Kirschblüten
Wir sind dort eine schöne große Runde gelaufen. Lotte ist zur Zeit wieder gut zu Fuß unterwegs. Auf dem Rückweg sind wir wieder durch die Senke gekommen und wir wollten unbedingt den steilen Hang hoch, aus der Senke raus. Dort oben ist eine kleine Straße, wo am Wochenende aber niemand lang fährt und dann ist gleich das Feld daneben.
Beagle
Wir Hunde waren schon auf halber Höhe, aber die Zweibeiner streikten. Die Spaßverderber wollten nicht kraxeln. Da konnten wir diskutieren, wie wir wollten. War einfach nichts zu machen. Der Zweibeinerton wurde schon etwas schärfer. Kommt sofort da runter!
Bergamasker-Mischling
In dem Moment wurde es laut über uns. Fünf Schwäne kamen an den Hang gerannt, hoben an der Kante ab und flogen kurz über unsere Köpfe hinweg. Hätten wir die Zweibeiner überreden können, den Hang an dieser Stelle hoch zu krabbeln, wären wir voll mit den Schwänen zusammen gestoßen. So ein Schwan hat doch bestimmt keine Bremse wenn er im Abflugmodus ist und Anlauf nimmt.
Schwäne
Nicht nur wir, sondern auch die Zweibeiner wären den Hang wieder runter gekullert. Jedenfalls meinen das die Zweibeiner. Wir wissen ja das die Schwäne auf dem Feld sind. Schon oft konnten wir sie dort beobachten. Aber so nah waren wir noch nie am Braten dran.
Schwäne

Schwäne
Von dem Schrecken mussten wir uns erstmal erholen und tappsten dann ganz vorsichtig zum Auto. Wisst ihr wie laut das ist, wenn mehrere Schwäne so tief über einen hinweg fliegen?
Na gut, wir geben es ja zu. Vielleicht ist ja ganz gut wenn sich die Zweibeiner nicht zu jedem Quatsch überreden lassen.
Frühling
Eure Emma und Lotte