Sonntag, 9. August 2015

Wenn Küken und Igel baden gehen ...

... dann ist es wirklich sehr warm. Also das schon mal eine schwarze Ente im Wasser schwimmt, ist ja fast normal. Aber das sich sogar die Küken und die Igel ins Wasser stürzen, dass gibt es nur bei hochsommerlichen Temperaturen.
Herrje, was ist denn hier los? Ihr liegt doch sonst alle in unseren Körbchen. Kaum lässt Hund euch mal aus den Augen, da geht ihr einfach baden.
Gefällt es euch denn im Wasser? Ohhhja, es ist sehr erfrischend. Ich komm einfach zu euch ins Wasser.
Looootte, guck doch mal was hier los ist.
Ach du liebes Küken, nur nicht piepsen, die Lotte kommt und rettet euch. 
Hach, nun schwimm doch nicht einfach weg.
Ich krieg ja schon einen Giraffenhals. Jetzt pieps doch nicht das ich rein kommen soll. Das ist doch fast sauberes Wasser. 
Ich geh doch nur in Froschbrühe.
Na gut, ein Pfötchen kann ja mal nass werden.
Vielleicht auch noch ein zweites Pfötchen. So, jetzt habe ich dich aber. 
Endlich bist du in Sicherheit. Gleich erst mal trocken lecken und dann bringe ich dich wieder rein. Das geht ja nun wirklich nicht das du hier draußen rum schwimmst.
Nun kommt das nächste Küken dran. Immer schön vorsichtig, nicht das noch mehr Fellspitzen nass werden.
Ähhhh, darf ich wenigstens noch mit den Igeln planschen?
Vielleicht schwimmt ja auch mal ein Leckerchen drin rum.
Lotte hat nämlich beide Küken und dann die schwarze Ente gerettet. Die Igel durften weiter baden und ich geh jetzt auch wieder ins Wasser. Woanders hält Hund es ja kaum noch aus.
Ihr seht, wir haben hier viel zu tun. Quietschetiere retten ist anstrengend. 
Bei der Hitze gehen eben auch Küken und Igel baden.
Eure Emma und Lotte

Donnerstag, 6. August 2015

Falknerei Wörlitzer Park

Frauchen und Herrchen bedanken sich ganz herzlich für die vielen Glückwünsche zu ihrem Hochzeitstag. 
Wie wir euch bereits erzählt haben, fuhren ja die Zweibeiner nach unserer Rettungsaktion noch einmal allein weg.
Bereits im vorigen Jahr entdeckten sie die Falknerei am Rande des Wörlitzer Parkes. Aber entweder die Flugshow war gerade vorbei oder die Saison war beendet. Diesmal musste es aber klappen. Deshalb waren sie dieses Mal auch rechtzeitig dort und konnten sich in aller Ruhe die Tiere ansehen.
In der Falknerei leben Uhu´s, Eulen, Adler, Falken, Bussarde und Geier.
Jeden Tag um 15.00 Uhr beginnt die Flugshow. Hunde dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden. Nachdem sich unsere Zweibeiner einen Schattenplatz gesucht hatten, ging es auch schon los und schnell wurde ihnen klar, warum keine Hunde zur Flugshow dürfen. Einige der Greifvögel haben ihre blanke Freude daran die Besucher zu erschrecken und segeln mitten durch die Reihen oder ganz dicht über die Köpfe der Besucher hinweg.
Alle Vögel haben Namen und hier stellt sich gerade Pepe der Wüstenbussard vor.
Nun haben ja unsere Zweibeiner nicht gerade die Profifotoausrüstung. Wir hoffen aber das euch die Bilder trotzdem gefallen.
Das ist Geier Moritz mit einer beachtlichen Flügelspannweite von 2,60m. Er liebt die Belohnungshappen von seinem Herrchen und hat einen tollen Bettelblick drauf.
Gibts noch was?
Moritz ist liebend gern zu Fuß unterwegs und flitzt gern zwischen den Zuschauerreihen rum.
Hier kommt Fleckenuhu Felix lautlos angeflogen.
Das ist Steppenadler Olga.
Hier fliegt Rabengeier Robert und wenn er zu Fuß unterwegs ist, dann werden die Zuschauer gebeten auf ihre Handtaschen zu achten. Er findet seine Nahrung mit der Nase.
Eine Flugshow dauert über eine Stunde und der Falkner erklärt alles über die Greifvögel. Größe, Gewicht, Flügelspannweite, Jagdverhalten, Lebensraum und viele kleine lustige Begebenheiten.
Da vergeht die Zeit sehr schnell. Nach der Flugshow haben die Besucher die Möglichkeit auch mal einen Greifvogel auf dem Arm zu halten. Das Interesse daran war sehr groß. So lange wollten uns unsere Menschen nun doch nicht warten lassen.
Als sie wieder nach Hause kamen, haben wir tatsächlich noch gepennt. Unseren Begrüßungs-liebwar-Keks haben wir natürlich trotzdem geknuspert.
Nun haben wir für euch noch einen Blumengruß, sogar passend zum Thema ;-)
Wir wünschen euch schon mal ein schönes Wochenende. 
Passt schön auf euch auf bei der Hitze.
Eure Emma und Lotte

Montag, 3. August 2015

Rettungsaktion

Als wir am Sonnabendmorgen zu unserem Spaziergang aufbrachen, ahnten wir ja noch gar nicht das wir an diesem Tag eine ganz besondere Mission erfüllen mussten. Also trabten wir fröhlich vor uns hin und pieselten immer noch unsere Botschaften ins Gras.
Auf einmal hörten wir komische Geräusche. Hier zwischen den Feldern vollkommen ungewöhnlich. Ein Weilchen blieben wir stehen und stellten die Ohren auf Empfang. Dann stürzten wir uns hektisch ins Getreidefeld. Natürlich nur so weit, wie es unsere Schleppleinen, an denen wir noch immer hängen, es zuließen.
Versteckt euch, versteckt euch, ihr müsst tiefer buddeln, schnell, bringt euch in Sicherheit, riefen wir aufgeregt in jedes Mäuseloch. Hier gab es viele Mäuselöcher. Wir hatten echt zu tun. Es war Eile geboten.
Hin und her rannten wir. Wir mussten unbedingt alle warnen.
Da lernten die Schlappohren mal wieder das fliegen.
Vor wem wir die Mäuse warnen mussten?
Die großen Mähdrescher waren auf dem Feld und fraßen alles was ihnen im Weg stand. Die Bauern wollten retten, was Trockenheit und Unwetter übrig gelassen hatten. Hoffentlich hatten sich alle Tiere versteckt.
Oh je, jetzt kommt die große Staubwolke. Schnell weg, sonst bekommen wir alles in die Augen. Aber einen Blumengruß haben wir noch für euch.
Apropos Blümchen ...
Diesen schönen Blumenstrauß hat Frauchen von Herrchen bekommen. Die beiden hatten doch am Sonnabend ihren allerersten Hochzeitstag. Ja, so schnell ist ein Jahr rum.
Deshalb durften die Zweibeiner auch noch mal allein weg fahren. Wir waren von der Rettungsaktion sowieso müde. Wo die beiden waren? Das zeigen wir euch das nächste Mal.
 
Eure Emma und Lotte

Freitag, 31. Juli 2015

Kunst mit Kettensägen 2015

Weil wir ja dufte Mädels sind, wollten wir unbedingt mal wieder sturmfreie Hütte haben. Dem Nachbarsrüden hatten wir auch schon Duftsignale rüber geweht. Jaaa, das klappt wie mit den Rauchzeichen bei den Indianern. Nur das unsere Signale unsichtbar sind. Soll ja kein Zweibeiner sehen. Unsere Zweibeiner schickten wir nach Tornau und hofften auf ein Rendezvous. Klappte aber nicht, weil die Zweibeiner hier alles verriegelt und verrammelt hatten.
In Tornau fand zum 16. Mal das Fest "Kunst mit Kettensägen" statt. Dieser Wettbewerb ist das größte Sommerfest in der Dübener Heide. Dieses Jahr sägten 42 Künstler aus verschiedenen Ländern um die begehrten Preise. 
Das schöne Wetter lockte über 5000 Zuschauer in das kleine Dörfchen Tornau.
Die Zweibeiner sagten, sie hätten noch nie so weit hinten auf dem Wiesenparkplatz bei Weichers Mühle gestanden.
Es war sehr interessant zu sehen, wie aus einem Baumstamm so schöne Skulpturen entstehen.
Natürlich haben sie für euch wieder viele Bilder mitgebracht. Also nehmt euch am besten einen Keks und lehnt euch zurück.




Dieser Pinocchio belegte den zweiten Platz.
Seht euch mal diese Hundefamilie an. Unsere Zweibeiner waren ganz begeistert.
Und was sollen wir euch bellen:
Diese Hundefamilie hat sogar den ersten Preis gewonnen.
Das mussten wir euch einfach zeigen. Hoffentlich gefallen euch die Bilder.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende.
Eure Emma und Lotte

Dienstag, 28. Juli 2015

Sommerhitze

Wir geben zu, der Titel ist etwas verwirrend. Der Sommer macht ja erstmal eine kurze Pause. Was uns übrigens sehr gut tut. Aber weil Sommer ist, haben wir beschlossen jetzt unsere ganz persönliche Sommerhitze zu bekommen. 
Das heisst: Wir sind läufig ... alle beide.
Das ist genau die Zeit wenn ...
... der Nachbarsrüde anfängt zu jaulen, wenn wir ins Gärtchen gehen.
... fressen nicht so wichtig ist.
... wir dafür umso mehr Wasser schlabbern.
... wir um die Wette pullern.
... wir die Nasen nur auf dem Boden haben.
... unsere Zweibeiner mit uns einen großen Bogen um andere Hunde machen.
... Rüden ihre Zweibeiner in unsere Richtung zotteln.
... Frauchen schon von weitem anderen Hundehaltern zugröhlt: 
"Die sind heiß!!!"
... Frauchen die Augen verdreht wenn die Antwort zurück kommt: 
"Macht nüscht, der iss kastriert."
Wir streiten uns ja sonst nie, aber wenn wir beide läufig sind, kann es schon passieren das wir uns, im Kampf mit den Hormonen, in die Wolle bekommen. Nicht ernsthaft, aber wir keifern uns dann schon ordentlich an.
Es ist die Zeit ...
... wenn wir dauernd raus wollen.
... wenn wir uns selber umschleichen und beschnuppern, ob die andere nicht noch besser duftet.
... wenn die Leine absolute Pflicht ist und unsere Zweibeiner noch mehr als sonst auf uns aufpassen.
Trotzdem haben wir auch in dieser Zeit unseren Spaß (ohne Rüden), denn manchmal sind die Mäuschen doch interessanter ;-)
Eure duften Mädels Emma und Lotte
So, nun wissen auch hier alle Rüden Bescheid ... und Frauchen hats nicht gemerkt ... hi hiiiii.

 

Samstag, 25. Juli 2015

Erbsenzähler

Einhundertdreiundzwanzig ..... einhundertvierundzwanzig ..... einhundertfünfundzwanzig .....
Was wir hier machen?
Na wir zählen die Erbsen. Könnt ihr euch noch daran erinnern das unsere Buddelwiese weg war?
Wenn nicht könnt ihr das hier noch mal lesen.
Nun latschen wir hier rum, zählen die Erbsen und haben keine Ahnung warum die Erbsen noch nicht geerntet wurden.
Einhundertdreiundneunzig .....
Alle liegen auf dem Boden und wir zählen uns dumm und dusselig.
Übrigens wird hier ganz lustig erklärt, was ein Erbsenzähler ist.
Mehr ist von den grünen Erbsenpflanzen nicht übrig geblieben. Das bisschen Regen in den letzten Tagen kam wohl zu spät und hat nicht gerreicht. Das sieht hier ja aus wie in der Wüste.
Komm Lotte, wir müssen weiter.
Ich will nicht mehr zählen. Da wird einem doch ganz schwummerig im Kopf.
Dann lass uns lieber flitzen.
Husch ..... war das Frauchen wieder zu langsam.
Dann lassen wir sie doch lieber die Blümchen knipsen. Die halten wenigstens still (wenn es gerade nicht windig ist).
Zum Abschluss haben wir noch ein Blümchenbild aus dem Gärtchen für euch.
Unser Silberblatt blüht in strahlendem gelb.
Damit wünschen wir euch ein schönes Wochenende.
Eure Emma und Lotte