Samstag, 17. September 2016

Der Hund ist ein Gewohnheitstier

Heute müssen wir uns mal den Frust von unserer kleinen Hundeseele schreiben. Die Bilder passen übrigens überhaupt nicht zum Text, aber das ist völlig egal. Bei uns zu Hause geht ja auch alles durcheinander. Dabei hat doch ein Hund seine Gewohnheiten, richtet sich nach Regeln oder bestimmten Ritualen.
Wir haben uns vollkommen dem Tagesrhythmus unserer Zweibeiner angepasst. Nein, nicht nur dem Tagesrhythmus, sondern auch dem Wochenrhythmus. Das hieß: Fünfmal zeitig aufstehen und dann zweimal ausschlafen. Zweimal ausschlafen war prima, denn dann war Wochenende. Die Zweibeiner hatten ganz viel Zeit für uns uuund am zweiten Ausschlaftag gab es ein Frühstücksei. Suuuuper!
An einem Zeitigaufstehtag haben wir alle zusammen gefrühstückt, zum Mittagessen waren wir mit Frauchen alleine und zum Abendbrot waren wir wieder alle zusammen. So war unser Tagesablauf unser ganzes Leben lang geregelt.
Jetzt krempelt Herrchen unsere heile Hundewelt vollkommen um. Nichts stimmt mehr. Auf einmal geht er völlig unkontrolliert zum Kekseverdienen. Manchmal müssen wir siebenmal zeitig aufstehen. Dann ist Wochenende nicht mehr am Wochenende, sondern mitten in der Woche und wir bekommen unser Frühstücksei viiiiel später *motz*. 
Oder er haut einfach am Nachmittag ab und kommt erst nach Hause wenn es schon dunkel ist. Dann sind wir zum Abendbrot mit Frauchen alleine. Das geht gar nicht. Damit kommen wir nicht klar und wollen nicht unser Abendbrot fressen. Völlig verdattert stehen wir vor unseren Näpfen und denken das Frauchen da was verwechselt hat. Schließlich waren wir zum Abendbrot immer alle zusammen. Erst wenn Frauchen uns gut zuredet fressen wir dann doch.
Ganz doof ist es wenn Herrchen im Dunkeln abhaut und erst früh morgens nach Hause kommt. Dann müssen wir die gaaaanze Nacht unser Frauchen bewachen. Also ich, die Emma, bin ja der Meinung das alle im Dunkeln zu Hause sein müssen. Die Rambo hole ich ja auch jeden Abend ins Haus. Da kann doch Herrchen nicht einfach abhauen. Nein, richtig tief und fest schlafen wir da nicht. Wir dösen höchstens ein bisschen und beim kleinsten Geräusch sitzen wir neben Frauchen ..... eine rechts und eine links.
Ist ja wohl klar das Frauchen dann auch jedesmal wach wird. Aber irgendwann ist dann auch diese Zeit vorbei und dann geht das ganze Theater wieder von vorn los.
Herrchen meint, er muss jetzt in Schichten unsere Kekse verdienen. Das verstehen wir nicht. Kaum haben wir uns an einen Rhythmus gewöhnt, schon ist wieder ein anderer Rhythmus dran. Alles ist durcheinander. Na wenigstens können wir uns noch auf Frauchen verlassen.
Euch wünschen wir ein schönes Wochenende. 
Für uns ist ja noch Arbeitswoche *kopfschüttel*
Verwirrte Grüße von Emma und Lotte

Mittwoch, 14. September 2016

Wir waren Schwalbensitter

Diesen Sommer hatten wir wieder eine verantwortungsvolle Aufgabe. Wir mussten auf die halbwüchsigen Schwalbenkinder aufpassen. Diese Aufgabe bekommen wir jedes Jahr von den Schwalbeneltern übertragen.
 
Das passiert wenn die ersten Schwalbenkinder gerade so fliegen, aber sich noch nicht selbst versorgen können und die Schwalbenmama schon die nächsten Eier im Nest hat. Dann bringt der Schwalbenpapa die Jungvögel zu uns.
Hoch oben sitzen sie und Papa fliegt pfeilschnell durch die Luft und bringt den Kleinen immer wieder Futter. Neugierig schauen sie sich um, wo Papa wohl bleibt.
Von unserer Bank aus kann ich das prima beobachten.
Huch, jetzt hat mich das Schwälbchen gesehen. Aber davon lassen sie sich nicht stören.
Sie kennen uns gut.
Am späten Nachmittag wird es dann ganz interessant. Dann versucht der Schwalbenpapa seine Kinder zu Flugübungen zu animieren. Dann fliegen sie im Tiefflug durch unser Gärtchen. Da muss Hund schon mal den Kopf einziehen.
Lieber den Hut aufsetzen. Nicht das sie mir noch auf den Kopf ka....  
Na, ihr wißt schon was ich meine.
Irgendwann ist dann auch für kleine Schwälbchen Schlafenszeit. Na glaubt man nicht dass das so einfach ist. Manchmal wollen sie einfach nicht schlafen und der Schwalbenpapa hat alle Flügel voll zu tun, um die kleinen Racker zu Ruhe zu bringen.
Leider sind die Bilder nicht so gut. Aber wir wollten die kleinen Schwalben im Dustern nicht noch anblitzen.
Dann gibt es vom Papa noch ein Betthupferl und dann wird geschlafen.
Eine Woche lang durften wir wieder Gasteltern der Schwalben sein. Jetzt sind sie für den großen Flug bereit. Wir wünschen ihnen eine gute Reise und hoffen sehr das wir uns im nächsten Jahr wiedersehen.
Euch wünschen wir noch eine schöne sonnige Woche.
Eure Emma und Lotte

Sonntag, 11. September 2016

Wir haben uns durch das Wochenende gehechelt

Puh, wer hätte das gedacht. Es ist fast Mitte September und der Sommer holt alles nach, was er bis jetzt versäumt hat. Da kommt Hund doch schon am Vormittag ins hecheln. Boah, wir hätten locker an einem Wettbewerb "Wer hat die längste Zunge?" teilnehmen können.
Sogar die Zweibeiner haben geschnauft. Zum Glück steht die Sonne schon recht tief und wir finden viele schöne Schattenstellen zum verweilen.
Da passen die Zweibeiner nicht rein. Jedenfalls behauptet das immer unser Frauchen. Also mit einem bisschen guten Willen ...... *lach*
Ein Reh hatte sich auch einen Schattenplatz gesucht.
Kurz vor Lotte war es aufgesprungen. Jetzt kamen die Zweibeiner wieder ins schwitzen. Dabei haben wir ihm nur vollkommen verdutzt hinterher gesehen. War viel zu warm um hinterher zu sprinten.
Aber hier muss es trotzdem jemanden erwischt haben. Ohje, jede Menge Fell. Es könnte von einem Häschen sein. Das war uns dann doch zu unheimlich.
Wir haben lieber den Traktor beobachtet.
Die Brummseln sind auch noch unterwegs.
Frauchen fand die Gräser schön.
Noch ein Päuschen im Schatten.
Und dann erlösen wir euch. Sonst kommt ihr auch noch ins schwitzen.
Wir wünschen euch einen guten Start in die neue Woche.
Eure Emma und Lotte

Donnerstag, 8. September 2016

Wie Kraut und Rüben

Das ist eine Redewendung der Zweibeiner und bedeutet das alles durcheinander und unordentlich ist. Genau so sieht es hier aus. Also nicht zu Hause, obwohl in letzter Zeit bei uns schon einiges durcheinander geht. Aber das erzählen wir euch in einem späteren Post.
Am letzten Wochenende hat es bei uns geregnet. Das war auch dringend nötig, denn überall war es staubtrocken. Die kleinen Pfützen kamen uns gerade recht. Frisches Regenwasser schmeckt doch am besten. Über diesen Weg fahren keine Autos. Da dürfen wir süffeln. Der Regen hat der Natur gut getan. Alles sah wieder frisch aus und sofort waren die Blumen wieder da.
Nein, das ist nicht unsere Sommerwiese. Das ist ein Rübenfeld. Hier sieht es wirklich aus wie Kraut und Rüben. Alles wächst durcheinander.
Aber irgendwie sieht es auch schön aus.
Trotzdem schleicht sich so langsam der Herbst ein. Wir haben schon mal kontrolliert ob die Äpfel reif sind. Ja, hier wächst nicht nur ein Nussbaum am Feldrand, hier stehen auch einige Obstbäume.
Nee, die Äpfel schmecken uns noch nicht. Fallobst ist besser. Die Apfelbäume hängen brechend voll. Leider sind viele Äpfel madig. Unter dem Apfelbaum war das Gras noch so schön nass. Da musste sich Emma gleich mal rein legen.
Ein bisschen Sonne brauchen die Äpfel noch. Die bekommen sie jetzt ja auch. Der Spätsommer ist herrlich. Früh morgens ist es angenehm kühl. Nachmittags wird es richtig warm und wir können uns im Schatten ausruhen.
Da werden auch die Äpfel bald reif und wir werden öfters einen Abstecher zu den Apfelbäumen machen. Die Zweibeiner suchen sich dann immer einige "schöne" Äpfel aus und wenn Frauchen sie in kleine Spalten schneidet, dann naschen wir auch gern davon.
Und wir sind gespannt ob die Rüben in diesem Durcheinander noch wachsen.
Ach, wir haben ja noch andere Herbstboten entdeckt.
Schnell noch Zeitung lesen und dann gehen wir nach Hause.
Wir wünschen euch heute schon ein schönes Wochenende
 bei allerbestem Spätsommerwetter.
Eure Emma und Lotte

Montag, 5. September 2016

Drachen im Wasser

Voll gefährlich, belle ich euch. So eine Aufregung. Das war nichts für eine sensible Beagleseele. Ich habe mich versteckt. Na gut, ich gebe es zu, der Snoopy ist da mutiger als ich. Der hat nämlich auch große Tiere getroffen und hatte gar keine Angst. Aber das erfahrt ihr am Postende.
Aus sicherer Entfernung habe ich das Ungeheuer von Loch Ness entdeckt. Ach was, das waren mehrere Ungeheuer. Ihr wollt sie sehen? Aber erschreckt euch nicht. Ich habe euch gewarnt.
Das sieht doch fürchterlich aus. Davon schwammen gleich mehrere auf dem Wasser rum und mutige Menschen sind auf ihnen geritten. Dabei haben sie ordentlich Radau gemacht.
Ein Mensch hat immer tüchtig getrommelt und die anderen mussten paddeln.
So ein Drachenritt war nicht einfach. Die Menschen mussten sich sehr anstrengen.
Wettschwimmen haben sie gemacht.
Aber dann wurde es doch noch lustig. Ein Mensch war ganz unvorsichtig und hat sich ganz nah an die Drachen getraut. Ich habe ja gleich gebellt das so etwas nicht gut ausgeht. Er wollte einfach nicht hören.
Gut getarnt wollte er sich anpirschen. Vollkommen unauffällig.
Fast hätte er es geschafft.
Aber dann ist er von seiner Insel gepurzelt und der Drache hat ihn geschnappt. Platsch, weg war er.
*prust* Ich konnte meine Schadenfreude nicht verbergen. Jaaa, Übermut tut selten gut. Darum bin ich lieber in meinem sicheren Versteck geblieben und war sehr froh als Herrchen auch wieder bei uns war. Herrchen war nämlich mutig und hat die Fotos für euch gemacht *stolz nick* Leider war der Himmel etwas duster. Die Sonne hatte sich auch vor den Drachen versteckt.

Snoopy war auch mutig. In seinem neuen Urlaubsbericht könnt ihr sehen welche großen Tiere ihm begegnet sind.
Alle Berichte über Snoopys Urlaubsreise findet ihr hier.
Wir wünschen euch viel Spaß beim lesen und einen guten Wochenstart.
Eure Emma und Lotte

Freitag, 2. September 2016

Endspurt

Ich, die Emma, möchte mich ganz herzlich für die vielen lieben Glückwünsche zu meinem Geburtstag bedanken. So viele Leser haben mir geschrieben. Ich habe mich gaaaanz doll gefreut.
DAAAANKE

Voriges Jahr haben wir geschrieben:
Dieses Jahr ist das anders. In diesem Jahr zeigt uns der Sommer einen perfekten Endspurt.
Es ist noch so schön warm und die Sonne scheint herrlich. Dabei ist es schon September und in diesem Monat beginnt der Herbst.
Wir haben unsere Sommerwiese besucht, die eigentlich gar nicht mehr wie eine Sommerwiese aussieht. 
Ihr sieht man schon sehr deutlich die herbstliche Stimmung an. Einige Blümchen blühen noch, aber immer mehr Gräser machen sich breit.
Uns gefällt die Wiese. Jede Woche sieht sie ein bisschen anders aus.
Nur die Mäuse sind nie zu Hause. Wahrscheinlich setzen sie auch zum Endspurt an und füllen fleißig ihre Speisekammern für den Winter.
Trocken war dieser Sommer ... jedenfalls bei uns. Sachsen-Anhalt hat von allen Bundesländern, bis jetzt in diesem Jahr, den wenigsten Regen abbekommen. Einige Stellen sehen sehr vertrocknet aus.
Trotzdem wächst hier aus einer kleinen Betonritze ein Busch, den wir gründlich abschnuppern. Manche Pflanzen finden eben immer einen Platz.
Leider auch die doofen Kletten. Ringsherum stehen trockene Gräser. Aber die Klettenpflanze wächst munter weiter.
Wir sind endlich fertig mit schnuppern und Emma versucht noch eine "Nachricht" am Busch zu platzieren. Sie versucht das auch manchmal wie die Rüden ... auf drei Beinen. Dann gehen wir weiter.
Die Brombeeren müssen auch noch einen Endspurt einlegen, um reif zu werden.
Aber wenn der Sommer noch ein bisschen bleibt und die Sonne scheint, dann schaffen sie das und vielleicht können wir beim nächsten Spaziergang süße Beeren naschen.
Wir hoffen das euch unser Wiesenspaziergang gefallen hat und spurten jetzt ins Wochenende. Genießt das schöne Wetter und lasst es euch gut gehen.
Eure Emma und Lotte