Dienstag, 18. August 2015

Das neue Cabrio Emmlott 2.0

Der liebe Chris hat sich diesen Sommer wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen. Einen Fotowettbewerb zum Thema "Boxenstopp". Als wir dies lasen, waren wir erst einmal etwas ratlos ... bis unser Lottchen eine Idee hatte. 
Schnell sauste sie zum RAW (Roitzscher Auto-Werk) und wollte ein Auto kaufen. Aber wie das so ist, so ein nigelnagelneues Auto kann Hund ja heute nicht einfach so mitnehmen. Nein, es musste bestellt werden. 
Lotte entschied sich für ein Emmlott 2.0 mit Sonderausstattung. Die Lieferzeit betrug endlose 14 Tage. Aber dann kam die Nachricht das unser Auto endlich abgeholt werden kann. Lotte hat sich schnell ihr Halstuch umgebunden und ist zur RAW-Garage geflitzt.
Da war ich noch gar nicht fertig. Also habe ich auf Lotte gewartet.
Ich war ganz ungeduldig. Wo bleibt Lotte denn nur mit unserem Auto?
Endlich kam Lotte mit unserem Emmlott 2.0 angefahren. 
Das Emmlott 2.0 ist ein Cabrio mit Gold-metallic-Lackierung und elegantem Schriftzug auf den Seitenteilen. Ich war belllos. Dafür hatte Lotte bestimmt unser ganzes Knochengeld hinlegen müssen.
In neuen Autos ist ja nur so viel Sprit drin das Hund gerade mal bis zur nächsten Tankstelle kommt. Darum machten wir einen Boxenstopp an der Tankstelle.
Wo kommt denn der Sprit hier rein und welchen Sprit braucht überhaupt so ein Flitzer?

Aha, da muss Wauzol mit 100 Knurrtan in den Tank.
Ehe der Tank voll war, sahen wir uns das Emmlott 2.0 mal etwas genauer an und Lotte erklärte mir die Sonderausstattung.
Es hat Außenspiegel in Rennsportoptik ... 
... ein sportliches Knochenlenkrad und eine Multifunktionsanzeige.
Hund beachte bitte auch die edle Wurzelholzausstattung, den grünen Bodenbelag und das Überrollschutzsystem.
Dank der umklappbaren Sitzlehnen kann Hund auch prima drin liegen.
Nun blieb nur noch eine Frage offen:
Was hat der Flitzer unter der Haube?
Boah, einen Sechszylinder Boxermotor.
Emmaaaaa, wir sind fertig. Loooooos, beeil dich!!!
Ich komm ja schon!
Wir hoffen das euch unser Emmlott 2.0 genauso gut gefällt wie uns.
Wenn ihr noch mehr tolle Boxenstopp-Fotos sehen möchtet, dann klickt euch zu Chris weiter. Dort könnt ihr auch für euren Favoriten abstimmen und vielleicht habt ihr ja sogar für uns eine Stimme übrig ;-) Wir würden uns jedenfalls freuen.
Eure Emma und Lotte

Samstag, 15. August 2015

Fleißiges Bienchen

Huhuuuuuu, seht ihr mich überhaupt? Das ist doch das reinste Suchbild. Entschuldigt, ich war zu faul um aufzustehen. Es war gestern abend einfach viel zu schwül als wir unterwegs waren.
Emma ging es auch nicht besser. Sie suchte sich auch ein schattiges Plätzchen. Eigentlich hätten wir auch gleich zu Hause bleiben können, aber irgendwann muss Hund ja mal raus um das "geschäftliche" zu erledigen.
Ihr merkt es bestimmt schon. Der Posttitel hat absolut nicht´s mit uns zu tun. Nein, wir waren nicht fleißig. Aber wir haben aufmerksam zugeschaut als Frauchen ein fleißiges Bienchen fotografierte.
Seht ihr das Bienchen? Da oben auf der Kullerblume. Na vielleicht kommt das Bienchen ja mal rum gekrabbelt.
Na prima.
Das ist doch aber gar nicht das Bienchen. Die Kullerblume hat noch einen Gast.
Dem Bienchen war die Knipserei auch zuviel. Hat sich einfach umgedreht und ist davon geschwirrt.
Apropos davon geschwirrt.
Wir schwirren jetzt auch davon. In der Ferne kündigt sich ein Gewitter an und es grummelt schon vor sich hin. Ob es bis zu uns kommt? Regen könnten wir dringend gebrauchen ... und ein bisschen Abkühlung.
Wir wünschen euch allen ein schönes Wochenende.
Eure Emma und Lotte

PS. Inzwischen hat es ein bisschen geregnet. Aber abgekühlt hat es sich nicht.

 

Mittwoch, 12. August 2015

Stoppelfelder

So langsam sieht es hier immer mehr nach Herbst aus, obwohl die Temperaturen natürlich weiterhin sehr hochsommerlich sind. Oder vielleicht gerade deswegen, denn geregnet hat es schon ewig nicht mehr. Eigentlich wollten wir einen schönen Spaziergang über die Stoppelfelder machen. Naja, Frauchen wollte das. Wir freuten uns eher auf die vielen Mäuselöcher.
Leider hat das Frauchen es hier nicht lange ausgehalten. Es stand ein sehr landwirtschaftlicher Geruch über dem Feld. Bei der Affenhitze war es wirklich extrem stinkig. Seid froh das es noch kein Geruchsinternet gibt. Frauchen wurde ja fast grün im Gesicht. Darum gingen wir schnell weiter. So ein Frauchen ist aber auch sehr empfindlich.
Hier gab es wenigstens noch ein bisschen Gras. Lotte musste allerdings das trockene Gestrüpp genauer untersuchen. War bestimmt ein Hasenpipi dran.
Ja ja, nun muss Frauchen erst wieder alles aus Lottes Fell friemeln. Aber kaum ist Frauchen damit fertig, da stromert die Lotte schon wieder los.
Ich bin ein bisschen mürrisch, weil ich viel lieber auf dem Feld geblieben wäre um nach Mäuschen zu buddeln. Darum liege ich im Schatten, grummle vor mich hin ...
... und gucke Frauchen zu, wie sie ein paar Zweibeinerknipsbilder macht.
Vom Puschelgras und ... 
vom gaaaanz voll hängenden Hagebuttenstrauch.
Wir machen ja nur immer kurze Spaziergänge, denn auch abends gehen die Temperaturen nur wenig zurück.
Zu Hause ist dann auch die Lotte geschafft.
Wir schicken euch liebe Grüße.
Eure Emma und Lotte

Sonntag, 9. August 2015

Wenn Küken und Igel baden gehen ...

... dann ist es wirklich sehr warm. Also das schon mal eine schwarze Ente im Wasser schwimmt, ist ja fast normal. Aber das sich sogar die Küken und die Igel ins Wasser stürzen, dass gibt es nur bei hochsommerlichen Temperaturen.
Herrje, was ist denn hier los? Ihr liegt doch sonst alle in unseren Körbchen. Kaum lässt Hund euch mal aus den Augen, da geht ihr einfach baden.
Gefällt es euch denn im Wasser? Ohhhja, es ist sehr erfrischend. Ich komm einfach zu euch ins Wasser.
Looootte, guck doch mal was hier los ist.
Ach du liebes Küken, nur nicht piepsen, die Lotte kommt und rettet euch. 
Hach, nun schwimm doch nicht einfach weg.
Ich krieg ja schon einen Giraffenhals. Jetzt pieps doch nicht das ich rein kommen soll. Das ist doch fast sauberes Wasser. 
Ich geh doch nur in Froschbrühe.
Na gut, ein Pfötchen kann ja mal nass werden.
Vielleicht auch noch ein zweites Pfötchen. So, jetzt habe ich dich aber. 
Endlich bist du in Sicherheit. Gleich erst mal trocken lecken und dann bringe ich dich wieder rein. Das geht ja nun wirklich nicht das du hier draußen rum schwimmst.
Nun kommt das nächste Küken dran. Immer schön vorsichtig, nicht das noch mehr Fellspitzen nass werden.
Ähhhh, darf ich wenigstens noch mit den Igeln planschen?
Vielleicht schwimmt ja auch mal ein Leckerchen drin rum.
Lotte hat nämlich beide Küken und dann die schwarze Ente gerettet. Die Igel durften weiter baden und ich geh jetzt auch wieder ins Wasser. Woanders hält Hund es ja kaum noch aus.
Ihr seht, wir haben hier viel zu tun. Quietschetiere retten ist anstrengend. 
Bei der Hitze gehen eben auch Küken und Igel baden.
Eure Emma und Lotte

Donnerstag, 6. August 2015

Falknerei Wörlitzer Park

Frauchen und Herrchen bedanken sich ganz herzlich für die vielen Glückwünsche zu ihrem Hochzeitstag. 
Wie wir euch bereits erzählt haben, fuhren ja die Zweibeiner nach unserer Rettungsaktion noch einmal allein weg.
Bereits im vorigen Jahr entdeckten sie die Falknerei am Rande des Wörlitzer Parkes. Aber entweder die Flugshow war gerade vorbei oder die Saison war beendet. Diesmal musste es aber klappen. Deshalb waren sie dieses Mal auch rechtzeitig dort und konnten sich in aller Ruhe die Tiere ansehen.
In der Falknerei leben Uhu´s, Eulen, Adler, Falken, Bussarde und Geier.
Jeden Tag um 15.00 Uhr beginnt die Flugshow. Hunde dürfen aus Sicherheitsgründen nicht mitgebracht werden. Nachdem sich unsere Zweibeiner einen Schattenplatz gesucht hatten, ging es auch schon los und schnell wurde ihnen klar, warum keine Hunde zur Flugshow dürfen. Einige der Greifvögel haben ihre blanke Freude daran die Besucher zu erschrecken und segeln mitten durch die Reihen oder ganz dicht über die Köpfe der Besucher hinweg.
Alle Vögel haben Namen und hier stellt sich gerade Pepe der Wüstenbussard vor.
Nun haben ja unsere Zweibeiner nicht gerade die Profifotoausrüstung. Wir hoffen aber das euch die Bilder trotzdem gefallen.
Das ist Geier Moritz mit einer beachtlichen Flügelspannweite von 2,60m. Er liebt die Belohnungshappen von seinem Herrchen und hat einen tollen Bettelblick drauf.
Gibts noch was?
Moritz ist liebend gern zu Fuß unterwegs und flitzt gern zwischen den Zuschauerreihen rum.
Hier kommt Fleckenuhu Felix lautlos angeflogen.
Das ist Steppenadler Olga.
Hier fliegt Rabengeier Robert und wenn er zu Fuß unterwegs ist, dann werden die Zuschauer gebeten auf ihre Handtaschen zu achten. Er findet seine Nahrung mit der Nase.
Eine Flugshow dauert über eine Stunde und der Falkner erklärt alles über die Greifvögel. Größe, Gewicht, Flügelspannweite, Jagdverhalten, Lebensraum und viele kleine lustige Begebenheiten.
Da vergeht die Zeit sehr schnell. Nach der Flugshow haben die Besucher die Möglichkeit auch mal einen Greifvogel auf dem Arm zu halten. Das Interesse daran war sehr groß. So lange wollten uns unsere Menschen nun doch nicht warten lassen.
Als sie wieder nach Hause kamen, haben wir tatsächlich noch gepennt. Unseren Begrüßungs-liebwar-Keks haben wir natürlich trotzdem geknuspert.
Nun haben wir für euch noch einen Blumengruß, sogar passend zum Thema ;-)
Wir wünschen euch schon mal ein schönes Wochenende. 
Passt schön auf euch auf bei der Hitze.
Eure Emma und Lotte

Montag, 3. August 2015

Rettungsaktion

Als wir am Sonnabendmorgen zu unserem Spaziergang aufbrachen, ahnten wir ja noch gar nicht das wir an diesem Tag eine ganz besondere Mission erfüllen mussten. Also trabten wir fröhlich vor uns hin und pieselten immer noch unsere Botschaften ins Gras.
Auf einmal hörten wir komische Geräusche. Hier zwischen den Feldern vollkommen ungewöhnlich. Ein Weilchen blieben wir stehen und stellten die Ohren auf Empfang. Dann stürzten wir uns hektisch ins Getreidefeld. Natürlich nur so weit, wie es unsere Schleppleinen, an denen wir noch immer hängen, es zuließen.
Versteckt euch, versteckt euch, ihr müsst tiefer buddeln, schnell, bringt euch in Sicherheit, riefen wir aufgeregt in jedes Mäuseloch. Hier gab es viele Mäuselöcher. Wir hatten echt zu tun. Es war Eile geboten.
Hin und her rannten wir. Wir mussten unbedingt alle warnen.
Da lernten die Schlappohren mal wieder das fliegen.
Vor wem wir die Mäuse warnen mussten?
Die großen Mähdrescher waren auf dem Feld und fraßen alles was ihnen im Weg stand. Die Bauern wollten retten, was Trockenheit und Unwetter übrig gelassen hatten. Hoffentlich hatten sich alle Tiere versteckt.
Oh je, jetzt kommt die große Staubwolke. Schnell weg, sonst bekommen wir alles in die Augen. Aber einen Blumengruß haben wir noch für euch.
Apropos Blümchen ...
Diesen schönen Blumenstrauß hat Frauchen von Herrchen bekommen. Die beiden hatten doch am Sonnabend ihren allerersten Hochzeitstag. Ja, so schnell ist ein Jahr rum.
Deshalb durften die Zweibeiner auch noch mal allein weg fahren. Wir waren von der Rettungsaktion sowieso müde. Wo die beiden waren? Das zeigen wir euch das nächste Mal.
 
Eure Emma und Lotte