Dienstag, 8. Oktober 2013

An grauen nassen Herbsttagen

An grauen, nassen Herbsttagen gehe ich nicht gerne spazieren. Wenn es draußen neblig ist und alles nass, finde ich das einfach nur bäähhhhh!
Das macht mir keinen Spaß und ich drehe dann nur mit Frauchen meine "geschäftliche" Runde. Na, ihr wisst schon was ich meine.
Zu Hause rubbelt mich Frauchen dann trocken und während SIE dann mit Emma eine größere Runde dreht, passe ich solange auf unsere Fuchsis auf. Die Fuchsis sind aus dem fernen Österreich zu uns gereist und wir sind echt froh das sie heil bei uns angekommen sind. Sie waren nämlich gaaaanz lange unterwegs und hatten doch unterwegs schon versucht aus ihrer Verpackung zu schlüpfen. Zum Glück ist es ihnen aber nicht gelungen. 
Liebe Thaya und liebe Mel,
vielen Dank für die Fuchsis. Wir haben uns sehr über die Rasselbande gefreut. Weil es Zwillinge sind haben wir sie Fox (Lotte´s Fuchsi) und Fex (Emma´s Fuchsi) getauft.
Damit sie nicht so doll rumtoben, lese ich dann Fox und Fex aus der Zeitschrift etwas vor. Die Zeitschrift haben wir von Casper bekommen. Bei Casper hatten wir bei einem Gewinnspiel teilgenommen und die schöne Zeitschrift gewonnen.
Lieber Casper,
Wir haben uns sehr über die Zeitschrift gefreut. Jetzt können wir den Fuchsis etwas vorlesen wenn das Wetter mal nicht so schön ist.
Irgendwann werden wir dann müde und machen zusammen ein Schläfchen bis die Emma kommt. Emma holt dann den Fex bei mir ab und kümmert sich dann um ihn.
So ein junges Fuchsi ist nämlich ganz schön wild und will noch ganz viel spielen.
Und schneeellllll ist so ein Fuchsi. Wenn man da nicht aufpasst, rennt der einfach weg. Dann muss man ihn wieder einfangen.
Der Fox will jetzt natürlich auch mittoben.
Jahaaa, darf er ja auch.
Aber wenn sie müde sind, dann wird ausgeruht und gekuschelt.

Boah, war das anstrengend. Jetzt wird aber geschnarcht. 
Chrrrrr, chrrrr, chrrrr
Pssssst ..... leise ..... Fox schläft.
Eure Emma und Lotte
*dieser Post enthält Werbung durch Verlinkung*

Samstag, 5. Oktober 2013

Hunde an Hühner gewöhnen

Heute machen wir mal was ganz Neues. Jawohl, wir schieben gleich die nächste Premiere hinterher. Heute könnt ihr bei uns zum allerersten Mal einen Gastbeitrag lesen. Frauchen erhielt nämlich eine ganz nette Anfrage von Claudia und Heiko per E-Mail und weil SIE über das Thema so lachen musste, hat SIE sofort zugesagt.

Warum SIE gelacht hat? Ihr könnt euch doch vielleicht noch an unseren Tierparkbesuch erinnern, den wir ja leider abbrechen mussten weil Emma Angst vor den Küken hatte. Und jetzt kommt´s: 

Der Gastbeitrag heisst:
"Hunde an Hühner gewöhnen"

Hundehalter sind meist besonders tierliebe Menschen, die nicht selten auch andere Tiere haben. Auch wenn der Hundehalter Hühner hält und gern hat, so muss dies der Hund nicht auch tun. In diesem Artikel möchten wir einige Tipps geben wie man seinen Hund an Hühner gewöhnen kann. Sicher gibt es Hunde, die Angst vor Hühnern haben, doch meist sind es eher die Hühner, die um ihr Leben fürchten müssen. Im Folgenden möchten wir einen Plan vorstellen, wie man den Hund an die gefiederten Mitbewohner gewöhnen kann. Auch wenn sicher jeder Hund anders ist hat dieses Vorgehen schon häufig dazu geführt das sich Hund und Hühner wunderbar miteinander vertragen.

Schritt 1:
Da der Geruchssinn bei den Hunden sehr gut ausgeprägt ist und der Hund diesen Sinn auch recht stark in seine Wahrnehmung einbezieht wird der Hund zuerst an den Geruch der Hühner gewöhnt. Dazu wird im Garten, besonders an Stellen, die der Hund sehr gerne aufsucht etwas Hühnerkot verteilt. Dies macht man über mehrere Tage. Auch wenn der Hund in den ersten Stunden meist sehr aufgeregt daran schnüffelt gewöhnt er sich meist sehr schnell an den Geruch der Hühner.
 
Schritt 2:
Nach 2-3 Tagen nimmt man den Hund an die Leine und bindet diese im Garten an einen fixen Punkt fest. Die Leine sollte etwas länger sein und dem Hund einen gewissen Freiraum ermöglichen. In einiger Entfernung, für den Hund nicht mehr erreichbar baut man ein umzäuntes Stück für die Hühner auf und lässt die Hühner darin munter umherlaufen. Der Hund gewöhnt sich so über mehrere Tage an den Anblick der Hühner. Auch wenn er in den ersten Minuten meist noch laut bellt beobachtet er schon nach wenigen Stunden das Treiben der Hühner schon sehr entspannt. Ist der Hund über einen längeren Zeitraum angespannt, so sollte man dem Hund nach einiger Zeit eine Pause gönnen und am nächsten Tag fortsetzen. Irgendwann wird sich der Hund so an den Anblick der Hühner gewöhnen das er sie völlig entspannt wahrnimmt.
 
Schritt 3:
Nun kennt der Hund den Geruch der Hühner und auch den Anblick und man kann den nächsten Schritt wagen. Der Hund wird weiter an der Leine gelassen. Die Türe der Umzäunung der Hühner wird vorsichtig geöffnet. Die neugierigen Hühner, die sich auch erst an den Hund gewöhnen müssen, kommen nach einiger Zeit sicher näher zum Hund. Der Halter sollte in dieser Zeit unbedingt anwesend sein um im Notfall einschreiten zu können und das Leben der Hühner zu schützen.
 
Schritt 4:
Wenn Schritt 3 geschafft wurde und der Hund bereits näheren Kontakt mit den Hühnern hatte kann er unter Aufsicht von der Leine gelassen werden. Der Halter sollte unbedingt eine längere Zeit in der Nähe bleiben und das Zusammentreffen von Hund und Hühnern beobachten. Unter Umständen kann der Hund, der an der Leine die Hühner so friedlich beobachtet hat, den Hühnern schnell ein Ende machen wenn er nicht mehr an der Leine ist. Daher ist der Halter gefordert und darf den Hund in den ersten Tagen nicht unbeaufsichtigt mit den Hühnern lassen.

Wie lange es dauert bis sich der Hund vollständig an die Hühner gewöhnt hat ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Von mehreren Tagen bis mehreren Wochen ist alles möglich. Leider gewöhnen sich manche Hunde nie an das Gegacker der Hühnerschar. Aber versuchen sollte man es auf jeden Fall.

Das war der Gastbeitrag von Claudia und Heiko. Wir hoffen er hat euch gefallen. Übrigens führt Claudia noch den Blog http://die-welt-der-tiere.de/. Vielleicht habt ihr ja Lust mal rein zu gucken.
Habt alle noch ein schönes Herbstwochenende.
Eure Emma und Lotte 
*dieser Post enthält Werbung durch Verlinkung*

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Emma und Lotte beim Tierarzt

Das war vielleicht wieder eine tolle Premiere. Zum ersten Mal mussten wir beide zusammen zur Tierärztin. Keine Bange, wir haben nichts Schlimmes. Uns juckt einfach das Fell und das schon seit längerer Zeit. Irgendwie stecken wir uns gegenseitig immer wieder an. Nur die Rambo hat nichts. Obwohl wir ja auch zu ihr Kontakt haben.
 Flöhe waren nicht zu entdecken. Trotzdem hat Frauchen alles mögliche mehrmals gewaschen. Auch unsere Körbchen. Davon haben wir euch ja schon berichtet. Wir wurden auch behandelt. Eine Allergie hat Frauchen ausgeschlossen. Ist ja auch recht unwahrscheinlich das wir beide gleichzeitig eine Allergie entwickeln. Es wurde nichts verändert bei uns und auch das Futter wurde nicht gewechselt. Das geht ja auch gar nicht wegen Lottes Bauchspeicheldrüsenerkrankung. Durch diese Krankheit hat sich Lottes Tierversicherung schon echt gelohnt.
 
Also fuhren wir zusammen zur Tante Doktor. Im Wartezimmer waren nur Menschen und eine Katze und ein Kaninchen. Völlig uninteressant. Als wir endlich aufgerufen wurden motzte natürlich die Emma rum. Sie wollte sich nicht wiegen lassen. Naja, welche Frau verrät schon gerne ihr Gewicht.
Weil Lottes Bauch am schlimmsten aussah, war sie zuerst dran. Emma bewachte solange die Tür. Nicht das noch jemand abhaut. Die weiße Frau hat jede Fellspitze untersucht und hat Lottes Fell fast auf links gedreht. Keine Parasiten zu finden. Nachdem auch Emma sich untersuchen lassen musste und auch dort nichts zu finden war, bekamen wir etwas ins Fell geschmiert. Die Tierärztin bestellte uns eine Woche später wieder zu sich.

Die Kratzerei hörte einfach nicht auf und wir standen schon kurz vor der Ausquartierung. Hat Frauchen aber nicht gemacht. Sie hat uns doch lieb. 
 
Als wir eine Woche später wieder  das Wartezimmer der Tierärztin betraten war die Sache schon spannender. Im Wartezimmer saßen eine Mutti mit ihrem Minimenschen und einer kranken Katze. Der Minimensch hatte sich sofort in Emma verguckt. Und nun stellt euch vor, der Minimensch hat sogar unser Frauchen ganz nett gefragt ob er Emma streicheln darf. Das fanden wir super lieb, denn die meisten Menschen wollen uns einfach ungefragt streicheln und Frauchen muss dann eingreifen. Wer so artig fragt durfte natürlich auch streicheln bis ….. der nächste vierbeinige Patient zur Tür rein kam und doch tatsächlich an uns vorbei wollte. Das ging natürlich gar nicht. Na dem haben wir aber erzählt das wir erst dran sind und hier nicht vorgedrängelt wird. Hat er zum Glück auch kapiert und sich brav hinter uns gesetzt.



Nach der kranken Katze waren wir dann dran. Wir wollten gleich der Tante Doktor erzählen das es uns immer noch so juckt. Durften wir aber nicht. Frauchen wollte unbedingt auch mal zu Wort kommen. Wieder wurde unser Fell, die Pfoten und die Ohren durchgekämmt und gründlich untersucht. Auch diesmal waren keine Parasiten zu entdecken. Tante Doktor hat Frauchen dann Tabletten (Prednisolon) für uns gegeben. Also mit Katzenfutter schmecken die prima und das Beste ist …. sie haben geholfen. Nichts juckt mehr und wir müssen uns nicht mehr kratzen. Die Dosis hat Frauchen schon zweimal verringert …… wir meinen die Dosis der Tabletten, nicht die vom Katzenfutter. Das wär ja noch schöner.

Nun hoffen wir das das auch so bleibt wenn die Tabletten alle sind.

 
Die weiße Frau will uns aber trotzdem noch einmal sehen. Bestimmt hat sie Sehnsucht nach uns. Mal sehen was diesmal passiert. Wir werden es euch berichten und wünschen euch morgen einen schönen Feiertag.

Eure Emma und Lotte
*dieser Post enthält Werbung durch Produktnennung und Verlinkung*

Sonntag, 29. September 2013

Frauchen braucht eine neue Brille

Jawoll und das gaaaanz dringend. Anders kann ich mir das nicht erklären. Wie kann man nur so ein Riesending übersehen. 
Liebe Leser, ich muss euch heute noch einmal mit Bildern aus unserem "Hochgärtchen" nerven.
Diese Riesenkeule hat SIE gefunden als sie unser Gärtchen herbstfit machen wollte. 
Im Frühjahr hatte sie zwei Zucchinipflanzen gekauft und in Kübel gepflanzt. Eine mickerte solange rum bis sie mit einem kühnen Schwung in der Biotonne landete. 
Die andere wurde gehegt und gepflegt und gegossen und bekam das volle Verwöhnprogramm. Sie hatte viele Blüten, aber nie waren Zucchinis dran. Bis es Frauchen zu blöd wurde und zu ihr sagte: 
"Dann mach doch was du willst."
Ja, hat die Zucchinipflanze dann ja auch gemacht und nun sitze ich mit dem Riesenteil hier.
Was mache ich denn nun damit?
Ich hab mal den ollen Bräter geholt, aber das Teil passt einfach nicht rein. Da kann ich schieben und die Zucchini drehen wie ich will. Es ist einfach nichts zu machen.
Dann zeig ich euch eben noch Frauchens neue Topflappen. Hat sie gehäkelt. Wahrscheinlich während das Riesenteil hier gewachsen ist. Hätte SIE mal lieber nach der Zucchini gesehen.
Sogar zwei Lappen hat sie gehäkelt. Na da hatte das Ding ja auch genug Zeit gehabt zum wachsen.
So, nun hoffen wir mal das Frauchen uns davon was abgibt. Macht sie bestimmt. Futtern wir nämlich gerne. Da kann uns Frauchen was ins Abendbrot mixen. Das wird gaaaanz lecker.
Wir wünschen euch einen sonnigen Wochenstart.
Eure Emma und Lotte

Donnerstag, 26. September 2013

Es war einmal

Es war einmal .... so fangen ja alle Märchen an. Aber ich erzähle euch doch keine Märchen. Nein, ich hab sogar Beweisfotos gemacht. Noch sieht es bei uns aus wie im Sommer, aber ehe der Herbst hier endgültig einzieht, möchte ich euch die Geschichte erzählen.
Ich sag´s euch .... unser Frauchen und ihre gärtnerischen Leistungen .... *Kopf schüttel*
Also ich fang mal an: Es war einmal im Frühling eine Canna in ihrem Kübel, die einfach nicht aufwachen wollte. Frauchen hat wirklich alles versucht, aber es war nichts zu machen. Also buddelte sie die Knollen wieder aus (wenn wir das mal machen würden) und überlegte was sie denn nun in den Kübel pflanzen könnte. 
Nach ewigem Hin und Her entdeckte sie ein Tütchen mit Bohnen drin und steckte sie einfach in den Kübel. Es dauerte ein paar Tage und dann wuchsen schon die ersten Pflänzchen. Sie wurden immer größer und unserem Frauchen dämmerte es langsam das es Stangenbohnen waren. Zum Glück war noch ein Rankgitter frei. Frauchen schob also den Kübel mit den Bohnen an die Wand zum Rankgitter und schon kletterten die Bohnenpflanzen daran hoch.
Alles schön grün ... prima. 
Aber nach einiger Zeit war das Ende des Rankgitters erreicht. Dann wurde noch ein Strick zu einem Nebengebäude hoch gespannt. Die Bohnen fanden das prima.
Sie kletterten einfach weiter und blühten nun da oben. Unserem Frauchen wurde schon Angst und Bange. Wollt ihr wissen wie weit unsere Bohnen kletterten?
Ja, jetzt könnt ihr alle mal lachen. 
Bis zur Dachrinne sind die Bohnen geklettert. Wie weit sie noch auf dem Dach liegt wissen wir nicht. Das Problem waren nun die Bohnen. 
Die wuchsen nämlich nun in schwindelerregender Höhe.
Von unten heran gezoomt sieht das so aus. 
Aber nun musste unser Schisserfrauchen jede Woche auf die Leiter um ihr Sonntagsgemüse zu pflücken. Gemüseernte in über sechs Meter Höhe gehört nicht gerade zu ihren Lieblingsbeschäftigungen.
Aber es war ein gutes Training für die Tomatenernte. Denn die letzten Tomaten angelt sie jetzt auch aus drei Metern Höhe herunter.
Die Tomatenstäbe sind lange zu Ende und darum wurden die Tomatenpflanzen auch an Stricker gebunden. Ob die Tomaten noch alle reif werden? Wir glauben es ja nicht. 
Aber unser Erntekörbchen können wir euch zeigen.
Sogar eine Teufelstomate war gestern dabei dabei.
Ihr wollt wissen was Emma gemacht hat?
Na ich hab schließlich mit Lotte aufgepasst das Frauchen nicht abstürzt. Also nächstes Jahr muss sie sich echt genau überlegen was sie hier in die Erde steckt. Frauchen ist doch kein Klettermax.
Ihr seht also, unser Blumentopfgärtchen ist zwar klein, dafür aber hoooooch ;-)))
Herbstzeit ist auch Erntezeit und so leiten jetzt auch wir die Herbstzeit ein.
Eure Emma und Lotte

Montag, 23. September 2013

Wir haben gewählt

Gestern war großer Wahltag. Seid ihr auch alle wählen gewesen? Also Lotte musste ich erst daran erinnern.
Los Lotte beeile dich! Wir müssen noch zur Wahl gehen.
Waaaaaas? Wo sind die Wahlzettel?
Hier musst du deine Kreuzchen kratzen.
Zeig noch mal genau.
Na dahaa!!!! Siehst du das nicht? Genau da kratzt du jetzt zwei Kreuzchen.
So, ich habe meine Kreuzchen gekratzt. 

Wollt ihr wissen wen wir gewählt haben? 
Eigentlich verrät man das ja nicht. Aber wir sind ja hier unter uns. Euch zeigen wir natürlich wen wir gewählt haben.
Warteeeeee, ich will auch gucken.
Wir haben die Mäusepartei gewählt.
Die haben volle Speisekammern und weiche Bettchen für alle Tiere versprochen.
Das klingt doch gut. Leckerchen ohne Ende und immer einen Kuschelplatz in Frauchens Bett.
Ahhh, da sind sie ja. Die feiern wohl schon ihren Wahlsieg. Das sieht nach einer tollen Party aus. Und das ist die Feldmaus.
Die zieht jetzt in den Feldtag ein.
Woher wir das alles wissen? Na von all den fleißigen Wahlhelfern. Die haben doch schon wochenlang Werbung für ihre Partei gemacht.
Kein Wunder das sie so KO sind und sich jetzt erstmal ausschlafen müssen.
Wir wünschen euch einen prima Wochenstart.
Eure Emma und Lotte