Donnerstag, 17. Oktober 2013

Entdeckung am Feldrand

Heute sind wir fast weg geflogen. So ein Sturm war das. Da sind wir lieber nicht auf die Wiese, sondern schön am Feldrand entlang.
Mir gefällt es hier nicht. Überall diese Stoppeln.
Ach Lottchen, komm wir gehen da rüber. Da sind keine Stoppeln. Außerdem habe ich da eine Höhle entdeckt und es schnuppert da .... nach Hase, Fuchs und Reh.
Ist ja gut, ich komm ja mit.
Frauchen ..... wir gehen jetzt da rüber .... da ist eine Höhle. Du kannst ja hier noch rumknipsen.
Guck mal Lotte, hier geht es rein. Das sieht aber ganz schön dunkel aus. Ich trau mich nicht weiter.
Bleib du nur da liegen. Ich schleich mich von der anderen Seite an.
Seht ihr mich noch? Hier hat bestimmt das Reh geschlafen. Das ist eine richtige Kuhle und so schön ausgepolstert.
So, dafür kriege ich aber einen Tapferkeitskeks. Mampf, mampf ......
So schlecht ist es hier doch gar nicht. Bestimmt gibt es hier auch Mäuschens. Muss ich doch gleich mal nachsehen.
Lotte, hast du schon ein Mäuschen gesehen????
Nöööhööö ..... sind alle weg. Wir haben uns wirklich Mühe gegeben. Hier gibt es keine Mäuse mehr und wir fragen uns wo die alle hin sind.
Ach so, Frauchen hat ja auch noch fotografiert. Ja Frauchen, dein Bild zeigen wir auch *Augen verdreh*
Wir wünschen euch schon mal ein schönes Wochenende. 
Haltet euch schön fest bei dem Sturm, macht schöne Spaziergänge und dann kuschelt euch ein.
Eure Emma und Lotte

Montag, 14. Oktober 2013

Frauchen wurde entführt

Liebe Freunde, ihr wisst ja das wir ab und zu unser Frauchen auch mal alleine auf die Menschheit loslassen. Natürlich nicht ohne sie vorher lange spazieren zu führen und auch nur bei (einigermaßen) schönem Wetter. Hund möchte ja auch Mal seine Ruhe haben. Aber diesmal ist etwas passiert .... also wir müssen uns jetzt echt überlegen ob wir dieses Risiko noch einmal eingehen können.

Unser Frauchen fuhr also mit der Huschebahn noch einmal nach Bitterfeld, um dort an der Goitzsche ein letztes Mal (für dieses Jahr) nach dem Wasserstand (oder was auch immer) zu sehen. Weil sie wieder ihre Blicke sonstwo hatte ist es passiert.
Wie kann man nur so ein Piratenschiff übersehen? Aber vielleicht war sie auch wieder neugierig und hat gestaunt was da wohl kommt.
Sie hätte ja noch weglaufen können ... aber nein, sie musste warten bis dieser fürchterliche Pirat SIE einfach mitnahm.
Schon wurden die Leinen los gemacht und ab ging die Reise. Zum Glück haben ihr die Piraten nicht die Knipse weg genommen und sie konnte genau fotografieren wo sie lang schipperten.
Vorbei ging es an der "Villa zum Bernsteinsee". Da hätte sie sich ja noch retten können. Ein entsprechendes Gefährt stand auch schon bereit.
Aber sie hat ja keinen Führerschein. Da kann man natürlich auch nicht mit einem Auto über den See fahren.









Weiter ging es an neu erbauten Häusern entlang und wilden Uferbereichen. Inzwischen pustete der Wind ganz ordentlich. Ihr seht es an den Bäumen. Unserem armen Frauchen war bestimmt ganz mulmig.
Auch dieser mutige Herr wollte sie retten und fuhr ganz nah am Piratenschiff vorbei. Aber auch das war ihr wohl zu unsicher.










Und da der Goitzscher See ja ein Seengebiet aus Mühlbecker See, Niemegker See, Döberner See und Bärenhof ist, ging es weiter an schönen Ufern und Naturschutzgebieten entlang.
Wieder war Land in Sicht. Der "Rote Turm" von Pouch. Er wurde im 13. Jahrhundert erbaut und ist 30 Meter hoch. Wenn man 105 Stufen hoch steigt, kommt man auf eine Aussichtsplattform.
Na endlich wieder ein kleiner Hafen. Nach eineinhalb Stunden haben die Piraten unser Frauchen endlich frei gelassen. Bestimmt hat SIE langsam rum gezickt.
Und was haben die Piraten gemacht? Die haben sich doch gleich wieder die nächsten Leute geschnappt und sind mit denen los gefahren.
Was??? Ihr glaubt uns nicht das es Piraten waren? Doch, doch ...... gucke.
Unser Frauchen war jedenfalls froh als sie wieder zu Hause war und hat uns tüchtig durch geknuddelt. Wir haben uns natürlich auch gefreut das unser Frauchen wohlbehalten und gesund wieder zu Hause ankam. Puh, das könnt ihr uns glauben.
Wir wünschen euch eine aufregende schöne neue Woche.
Eure Emma und Lotte

Freitag, 11. Oktober 2013

Der versperrte Weg

Da haben wir doch tatsächlich mal eine Regenlücke erwischt und einen schönen Spaziergang gemacht. Aber dann war da einfach der Weg versperrt.
Hallo, guckt mal, hier geht es nicht weiter. Ganz große Wackersteine versperren uns einfach den Weg. Was soll das denn? Wir sind hier schon öfters lang gegangen, aber solche Riesensteine waren noch nie da.
Wo kommt denn nun endlich das Frauchen. Die bummelt wieder und fotografiert in der Gegend rum.
Sag ich´s nicht. Ein Blümchen, was sich mit fremden Federn schmückt, ist natürlich wichtig.
Na endlich ist SIE da. Gucke Frauchen, hier musst du drüber kraxeln.
Warte, ich zeig dir noch einmal wie das geht.
Uuund hopp und schon bist du drüber. Das ist nicht schwer. Alles muss man IHR vorbellen.
Ich habe das auch geschafft. War doch kinderleicht.
Wir sind dann weiter gegangen und unser Spaziergang war noch sehr schön. Ein bisschen kam sogar noch die Sonne raus und der Himmel wurde richtig schön blau. Leider nur kurz, denn jetzt schüttet es wie aus Eimern.
Wir wünschen euch ein schönes Wochenende und wenn es bei euch auch so doll regnet dann kuschelt euch ein.
Eure Emma und Lotte



Dienstag, 8. Oktober 2013

An grauen nassen Herbsttagen

An grauen, nassen Herbsttagen gehe ich nicht gerne spazieren. Wenn es draußen neblig ist und alles nass, finde ich das einfach nur bäähhhhh!
Das macht mir keinen Spaß und ich drehe dann nur mit Frauchen meine "geschäftliche" Runde. Na, ihr wisst schon was ich meine.
Zu Hause rubbelt mich Frauchen dann trocken und während SIE dann mit Emma eine größere Runde dreht, passe ich solange auf unsere Fuchsis auf. Die Fuchsis sind aus dem fernen Österreich zu uns gereist und wir sind echt froh das sie heil bei uns angekommen sind. Sie waren nämlich gaaaanz lange unterwegs und hatten doch unterwegs schon versucht aus ihrer Verpackung zu schlüpfen. Zum Glück ist es ihnen aber nicht gelungen. 
Liebe Thaya und liebe Mel,
vielen Dank für die Fuchsis. Wir haben uns sehr über die Rasselbande gefreut. Weil es Zwillinge sind haben wir sie Fox (Lotte´s Fuchsi) und Fex (Emma´s Fuchsi) getauft.
Damit sie nicht so doll rumtoben, lese ich dann Fox und Fex aus der Zeitschrift etwas vor. Die Zeitschrift haben wir von Casper bekommen. Bei Casper hatten wir bei einem Gewinnspiel teilgenommen und die schöne Zeitschrift gewonnen.
Lieber Casper,
Wir haben uns sehr über die Zeitschrift gefreut. Jetzt können wir den Fuchsis etwas vorlesen wenn das Wetter mal nicht so schön ist.
Irgendwann werden wir dann müde und machen zusammen ein Schläfchen bis die Emma kommt. Emma holt dann den Fex bei mir ab und kümmert sich dann um ihn.
So ein junges Fuchsi ist nämlich ganz schön wild und will noch ganz viel spielen.
Und schneeellllll ist so ein Fuchsi. Wenn man da nicht aufpasst, rennt der einfach weg. Dann muss man ihn wieder einfangen.
Der Fox will jetzt natürlich auch mittoben.
Jahaaa, darf er ja auch.
Aber wenn sie müde sind, dann wird ausgeruht und gekuschelt.

Boah, war das anstrengend. Jetzt wird aber geschnarcht. 
Chrrrrr, chrrrr, chrrrr
Pssssst ..... leise ..... Fox schläft.
Eure Emma und Lotte
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Samstag, 5. Oktober 2013

Hunde an Hühner gewöhnen

Heute machen wir mal was ganz Neues. Jawohl, wir schieben gleich die nächste Premiere hinterher. Heute könnt ihr bei uns zum allerersten Mal einen Gastbeitrag lesen. Frauchen erhielt nämlich eine ganz nette Anfrage von Claudia und Heiko per E-Mail und weil SIE über das Thema so lachen musste, hat SIE sofort zugesagt.

Warum SIE gelacht hat? Ihr könnt euch doch vielleicht noch an unseren Tierparkbesuch erinnern, den wir ja leider abbrechen mussten weil Emma Angst vor den Küken hatte. Und jetzt kommt´s: 

Der Gastbeitrag heisst:
"Hunde an Hühner gewöhnen"

Hundehalter sind meist besonders tierliebe Menschen, die nicht selten auch andere Tiere haben. Auch wenn der Hundehalter Hühner hält und gern hat, so muss dies der Hund nicht auch tun. In diesem Artikel möchten wir einige Tipps geben wie man seinen Hund an Hühner gewöhnen kann. Sicher gibt es Hunde, die Angst vor Hühnern haben, doch meist sind es eher die Hühner, die um ihr Leben fürchten müssen. Im Folgenden möchten wir einen Plan vorstellen, wie man den Hund an die gefiederten Mitbewohner gewöhnen kann. Auch wenn sicher jeder Hund anders ist hat dieses Vorgehen schon häufig dazu geführt das sich Hund und Hühner wunderbar miteinander vertragen.

Schritt 1:
Da der Geruchssinn bei den Hunden sehr gut ausgeprägt ist und der Hund diesen Sinn auch recht stark in seine Wahrnehmung einbezieht wird der Hund zuerst an den Geruch der Hühner gewöhnt. Dazu wird im Garten, besonders an Stellen, die der Hund sehr gerne aufsucht etwas Hühnerkot verteilt. Dies macht man über mehrere Tage. Auch wenn der Hund in den ersten Stunden meist sehr aufgeregt daran schnüffelt gewöhnt er sich meist sehr schnell an den Geruch der Hühner.
 
Schritt 2:
Nach 2-3 Tagen nimmt man den Hund an die Leine und bindet diese im Garten an einen fixen Punkt fest. Die Leine sollte etwas länger sein und dem Hund einen gewissen Freiraum ermöglichen. In einiger Entfernung, für den Hund nicht mehr erreichbar baut man ein umzäuntes Stück für die Hühner auf und lässt die Hühner darin munter umherlaufen. Der Hund gewöhnt sich so über mehrere Tage an den Anblick der Hühner. Auch wenn er in den ersten Minuten meist noch laut bellt beobachtet er schon nach wenigen Stunden das Treiben der Hühner schon sehr entspannt. Ist der Hund über einen längeren Zeitraum angespannt, so sollte man dem Hund nach einiger Zeit eine Pause gönnen und am nächsten Tag fortsetzen. Irgendwann wird sich der Hund so an den Anblick der Hühner gewöhnen das er sie völlig entspannt wahrnimmt.
 
Schritt 3:
Nun kennt der Hund den Geruch der Hühner und auch den Anblick und man kann den nächsten Schritt wagen. Der Hund wird weiter an der Leine gelassen. Die Türe der Umzäunung der Hühner wird vorsichtig geöffnet. Die neugierigen Hühner, die sich auch erst an den Hund gewöhnen müssen, kommen nach einiger Zeit sicher näher zum Hund. Der Halter sollte in dieser Zeit unbedingt anwesend sein um im Notfall einschreiten zu können und das Leben der Hühner zu schützen.
 
Schritt 4:
Wenn Schritt 3 geschafft wurde und der Hund bereits näheren Kontakt mit den Hühnern hatte kann er unter Aufsicht von der Leine gelassen werden. Der Halter sollte unbedingt eine längere Zeit in der Nähe bleiben und das Zusammentreffen von Hund und Hühnern beobachten. Unter Umständen kann der Hund, der an der Leine die Hühner so friedlich beobachtet hat, den Hühnern schnell ein Ende machen wenn er nicht mehr an der Leine ist. Daher ist der Halter gefordert und darf den Hund in den ersten Tagen nicht unbeaufsichtigt mit den Hühnern lassen.

Wie lange es dauert bis sich der Hund vollständig an die Hühner gewöhnt hat ist von Hund zu Hund unterschiedlich. Von mehreren Tagen bis mehreren Wochen ist alles möglich. Leider gewöhnen sich manche Hunde nie an das Gegacker der Hühnerschar. Aber versuchen sollte man es auf jeden Fall.

Das war der Gastbeitrag von Claudia und Heiko. Wir hoffen er hat euch gefallen. Übrigens führt Claudia noch den Blog http://die-welt-der-tiere.de/. Vielleicht habt ihr ja Lust mal rein zu gucken.
Habt alle noch ein schönes Herbstwochenende.
Eure Emma und Lotte 
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Mittwoch, 2. Oktober 2013

Emma und Lotte beim Tierarzt

Das war vielleicht wieder eine tolle Premiere. Zum ersten Mal mussten wir beide zusammen zur Tierärztin. Keine Bange, wir haben nichts Schlimmes. Uns juckt einfach das Fell und das schon seit längerer Zeit. Irgendwie stecken wir uns gegenseitig immer wieder an. Nur die Rambo hat nichts. Obwohl wir ja auch zu ihr Kontakt haben.
 Flöhe waren nicht zu entdecken. Trotzdem hat Frauchen alles mögliche mehrmals gewaschen. Auch unsere Körbchen. Davon haben wir euch ja schon berichtet. Wir wurden auch behandelt. Eine Allergie hat Frauchen ausgeschlossen. Ist ja auch recht unwahrscheinlich das wir beide gleichzeitig eine Allergie entwickeln. Es wurde nichts verändert bei uns und auch das Futter wurde nicht gewechselt. Das geht ja auch gar nicht wegen Lottes Bauchspeicheldrüsenerkrankung. Durch diese Krankheit hat sich Lottes Tierversicherung schon echt gelohnt.
 
Also fuhren wir zusammen zur Tante Doktor. Im Wartezimmer waren nur Menschen und eine Katze und ein Kaninchen. Völlig uninteressant. Als wir endlich aufgerufen wurden motzte natürlich die Emma rum. Sie wollte sich nicht wiegen lassen. Naja, welche Frau verrät schon gerne ihr Gewicht.
Weil Lottes Bauch am schlimmsten aussah, war sie zuerst dran. Emma bewachte solange die Tür. Nicht das noch jemand abhaut. Die weiße Frau hat jede Fellspitze untersucht und hat Lottes Fell fast auf links gedreht. Keine Parasiten zu finden. Nachdem auch Emma sich untersuchen lassen musste und auch dort nichts zu finden war, bekamen wir etwas ins Fell geschmiert. Die Tierärztin bestellte uns eine Woche später wieder zu sich.

Die Kratzerei hörte einfach nicht auf und wir standen schon kurz vor der Ausquartierung. Hat Frauchen aber nicht gemacht. Sie hat uns doch lieb. 
 
Als wir eine Woche später wieder  das Wartezimmer der Tierärztin betraten war die Sache schon spannender. Im Wartezimmer saßen eine Mutti mit ihrem Minimenschen und einer kranken Katze. Der Minimensch hatte sich sofort in Emma verguckt. Und nun stellt euch vor, der Minimensch hat sogar unser Frauchen ganz nett gefragt ob er Emma streicheln darf. Das fanden wir super lieb, denn die meisten Menschen wollen uns einfach ungefragt streicheln und Frauchen muss dann eingreifen. Wer so artig fragt durfte natürlich auch streicheln bis ….. der nächste vierbeinige Patient zur Tür rein kam und doch tatsächlich an uns vorbei wollte. Das ging natürlich gar nicht. Na dem haben wir aber erzählt das wir erst dran sind und hier nicht vorgedrängelt wird. Hat er zum Glück auch kapiert und sich brav hinter uns gesetzt.



Nach der kranken Katze waren wir dann dran. Wir wollten gleich der Tante Doktor erzählen das es uns immer noch so juckt. Durften wir aber nicht. Frauchen wollte unbedingt auch mal zu Wort kommen. Wieder wurde unser Fell, die Pfoten und die Ohren durchgekämmt und gründlich untersucht. Auch diesmal waren keine Parasiten zu entdecken. Tante Doktor hat Frauchen dann Tabletten (Prednisolon) für uns gegeben. Also mit Katzenfutter schmecken die prima und das Beste ist …. sie haben geholfen. Nichts juckt mehr und wir müssen uns nicht mehr kratzen. Die Dosis hat Frauchen schon zweimal verringert …… wir meinen die Dosis der Tabletten, nicht die vom Katzenfutter. Das wär ja noch schöner.

Nun hoffen wir das das auch so bleibt wenn die Tabletten alle sind.

 
Die weiße Frau will uns aber trotzdem noch einmal sehen. Bestimmt hat sie Sehnsucht nach uns. Mal sehen was diesmal passiert. Wir werden es euch berichten und wünschen euch morgen einen schönen Feiertag.

Eure Emma und Lotte
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